EHC Red Bull München erneut deutscher Meister

Alle verteidigen So erkämpfte Wolfsburg das 2:1

Bullen sind stärker als Grizzlys. Mit einem klaren Final-Triumph über die Grizzlys Wolfsburg holten die Münchner von Rekordtrainer Don Jackson die zweite Meisterschaft in Serie.

Tatsache ist: Red Bull München bleibt die dominierende deutsche Eishockey-Mannschaft. Die beste Mannschaft der Hauptrunde in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) gewann am Ostermontag das fünfte Finalspiel gegen die Grizzlys Wolfsburg mit 4:0 (1:0, 1:0, 2:0) und entschied die Serie "best of seven" mit 4:1 Siegen für sich. "Unglaublich geil, ich finde kaum Worte", sagt Abeltshauser nach der Zeremonie in drei Akten. Am Sonntag nutzte der EHC dann gleich den ersten Matchball vor eigenem Publikum zum erneuten Titelgewinn.

Im Vorjahr hatten die Red Bulls den Titel ebenfalls gegen Wolfsburg mit 4:0 Siegen erstmals gewonnen. Kurios: In den ersten vier Finalpartien verlor jeweils die Mannschaft, die 1:0 geführt hatte. Jerome Flaake erhöhte mit einem Penalty (25.). Damals hatte München in vier Partien gewonnen.

Im Gegensatz zum vergangenen Jahr wurden die Münchner diesmal auch anständig gefeiert - von der überwältigenden Mehrheit der Besucher in der mit 6142 Zuschauern erneut ausverkauften Olympia-Eishalle. Nur wenige mehr jubelten zwei Tage später bei der offiziellen Feier im Olympiapark. Noch vor der ersten Pause gelang München aber der zweite Ausgleich: Maximilian Kastner war in einem ersten Versuch noch an Wolfsburgs Torwart Felix Brückmann gescheitert, nahm dann jedoch den Abpraller auf und spielte den Torwart gekonnt aus (15:34).

Wolfsburg dagegen ging auch bei der dritten Finalteilnahme in der Vereinshistorie leer aus.

Die Grizzlys waren danach erkennbar angeschlagen.

Spätestens nach Joslins Treffer war klar: Bullen sind stärker als Grizzlys. Meister! Die Spieler entledigten sich aller Utensilien, Helme, Handschuhe, Schläger flogen - und dann stürmte die Meister-Bande auf Goalie Danny aus den Birken zu, begrub den Schlussmann des EHC Red Bull München in einer blauen Jubeltraube. Der Amerikaner steht als DEL-Rekordhalter nun schon bei sieben Titeln als Trainer. Der Münchner Stürmer legte abgeklärt zum 2:0 nach.

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