Ermittler: Prince hortete Schmerzmittel

Prince bei einem Konzert in Paris

Minneapolis. Vermutlich hat ein Arzt und enger Freund dem US-Sänger Prince vor dessen Tod geholfen, auf unzulässige Art und Weise Schmerzmittel zu bekommen. Das geht aus am Montag veröffentlichten Ermittlungsunterlagen hervor.

Ein Jahr nach dem frühen Tod von Poplegende Prince sind bislang unbekannte Details über die Umstände bekannt geworden.

Neben dem besonders starken Schmerzmittel Fentanyl, das der Sänger an seinem Todestag versehentlich überdosierte, entdeckten die Beamten zudem Percocet im Haus des Sängers. In seinem Anwesen Paisley Park hatte der "Kiss"-Interpret größere Mengen starker verschreibungspflichtiger Schmerzmittel gelagert". Die Ermittler fanden heraus, dass in mindestens einem Fall sein Freund und Angestellter Kirk Johnson ein Rezept über Opiate erhalten und es für Prince eingelöst hatte.

In Princes Schlafzimmer fanden die Ermittler mehrere Behälter mit Schmerzmitteln. Die Etiketten stammten zum Teil von frei verkäuflichen, schwächeren Präparaten.

Die Ermittler stießen zudem auf Briefumschläge, in denen Schmerzpillen versteckt waren. Eine größere Menge Tabletten fanden sie auch in einem Koffer mit dem Namensschild "Peter Bravestrong" - ein Deckname, den Prince häufiger benutzte. Michael T. Schulenberg, der Prince wegen Hüftschmerzen behandelte.

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