Steuernachlass für Innovationen: Wirtschaftsministerium will Ideen fördern

Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries will die steuerliche Forschungsförderung stärken und erwägt Finanzhilfen sowie Steuererleichterungen von rund einer Milliarde Euro pro Jahr

Mit einem Milliarden-Reformpaket will Wirtschaftsministerin Zypries Innovationen in Deutschland fördern. "Wir brauchen die besten Ideen und wir müssen schneller und effizienter als bisher von der Idee zum Markterfolg kommen", sagte Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries (SPD) bei der Vorlage ihrer neuen Innovationsagenda. Ziel sei es, die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft zu stärken. "Wenn wir auch bei den Produkten von Morgen Exportmeister sein wollen, muss unsere Wirtschaft mehr forschen und entwickeln, insbesondere die kleinen und mittleren Unternehmen", fordert Machnig. Im Zentrum des Milliardenplans stehen Finanzanreize. Im Zentrum stehen Steuererleichterungen für forschende Unternehmen.

Im Zentrum des Milliardenplans sollen Finanzanreize stehen. Kern des Plans sei, mit jährlich 750 Millionen Euro Forschung im Mittelstand steuerlich zu fördern. Auch solle ein neuer Gründerfonds aufgelegt werden. Bis 2025 sollen die jährlichen Investitionen in Zukunft daher von heute 3 Prozent auf 3,5 Prozent der Wirtschaftsleistung gesteigert werden. Auch eine staatliche Denkfabrik nach US-Vorbild ist vorstellbar.

Vorbild sei die mächtige Forschungsbehörde Defense Advanced Research Projects Agency des US-Verteidigungsministeriums, die maßgeblich an der Entwicklung des Internets und des Mobilfunkstandards GPS beteiligt war. Auch die Ziele der Förderung will das Ministerium neu ausrichten. Überlegt werde, ein strategisches Innovationszentrum zu schaffen. Redaktionelle Inhalte von GDN können auf anderen Webseiten zitiert werden, wenn das Zitat maximal 5% des Gesamt-Textes ausmacht, als solches gekennzeichnet ist und die Quelle benannt (verlinkt) wird.

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