United-Chef entschuldigt sich erneut für Passagier-Rauswurf

Symbolbild

Michael Hohl und Amber Maxwell gingen demnach am Samstag an Bord eines Flugzeugs, das sie von Houston, Texas, nach Costa Rica bringen sollte. Sie hätten sich am Gate nach dem Grund erkundigt und dort zu hören bekommen, sie hätten auf den falschen Plätzen gesessen und seien Störenfriede gewesen. Immerhin hat das brutale Entfernen des Fluggastes weltweit für große Empörung gesorgt und United somit einen immensen Imageschaden eingebracht.

So viel soll künftig ein Passagier der amerikanischen Delta Air Lines erhalten, falls die Maschine überbucht ist und nach Gästen gesucht wird, die freiwillig wieder aussteigen um später zu fliegen - so geschehen erst kürzlich bei United Airlines, mit eher schlechtem Erfolg, Stichwort "Bumpgate". Bisher waren 800 Dollar üblich, maximal durften 1.300 Dollar gezahlt werden.

Nach dem Vorfall bei der Fluglinie "United Airlines", bei dem ein Passagier gewaltsam aus dem Flieger gezerrt wurde, gibt es erneut Nachrichten die dem Image der Fluglinie schaden dürften.

Vor gut einer Woche hatte sich der der 69-jährige Passagier David Dao geweigert, seinen ihm zuvor angewiesenen Sitzplatz in einer Maschine wieder freizugeben. Daraufhin wurde er von Polizeibeamten in Chicago gewaltsam aus dem Flugzeug geschleift, gefilmt von mehreren Handykameras. Der aus Vietnam stammende Arzt, der seit Jahren in den USA lebt, will United Airlines jetzt verklagen. Daos Herkunft schürte Vermutungen, hinter seiner Behandlung steckten rassistische Motive. Die Aktie von United Airlines rutschte ab.

Eine Sprecherin von United Airlines sagte, dass die Passagiere "wiederholt versucht" hätten, in einer besseren Sitzkategorie Platz zu nehmen. Ende März wurde das Unternehmen kritisiert, weil die Fluggesellschaft zwei Teenagern den Einstieg ins Flugzeug verboten hatte. Der "Zwischenfall" sei eine "demütigende Erfahrung" gewesen, er übernehme die volle Verantwortung, ergänzte Munoz.

Es sei offensichtlich, "dass wir beim Kundenservice einen viel besseren Job machen müssen", sagte der United-Chef.

Related:

Comments

Latest news

Blitzmarathon in Bayern: Vorsicht, hier wird geblitzt!
"Es geht uns beim Bayerischen Blitzmarathon nicht darum, möglichst viele Autofahrer zur Kasse zu bitten", betont Herrmann. Neben Bayern nehmen auch die Bundesländer Brandenburg, Rheinland-Pfalz, Saarland und Thüringen am Blitzmarathon teil.

April zeigt Deutschland weiter die kalte Schulter
Aus neuschneebeladenen Steilflächen höherer Lagen ist mit der Selbstauslösung von meist kleineren Lockerschneelawinen zu rechnen. Vorher gibt es aber ein paar Sonnenstunden: Hoch "Querida" öffnet am Mittwoch in weiten Teilen des Landes die Wolkendecke.

BVB ohne neue Personalsorgen nach Monaco
Zudem gewann der Tabellenführer der Ligue 1 im laufenden Wettbewerb fünf seiner sechs Heimspiele. Bei der Generalprobe für das Rückspiel gegen den BVB glänzten die Franzosen allerdings nicht.

China will Neubeginn in Beziehungen mit den USA
Der US-Präsident soll Xi Jinping kurz vor dem Erteilen des Angriffsbefehls von seinem geplanten Bombenangriff unterrichtet haben. Heute verfügen nicht nur die USA, sondern auch Nordkorea über Atomwaffen, und die Opferzahlen könnten weitaus höher ausfallen.

Nach Brexit: Regierungschefin May lässt neu wählen
May will, vor dem Hintergrund des Brexit, ein breites Mandat für die neu zu gestaltenden Beziehungen zur EU einholen. Sie wäre auch von den Wahlversprechen ihres Vorgänger David Cameron befreit, die sie in ihrer Innenpolitik einengen.

Other news