USA: Putin: Verhältnis zu den USAhat sich verschlechtert

Tillersons Besuch soll dazu dienen die unterschiedlichen Ansichten besser zu verstehen

Trotz des Besuchs von US-Aussenminister Rex Tillerson in Moskau sind die Fronten zwischen den USA und Russland verhärtet.

Auch Tillerson erklärte nach seinem rund zweistündigen Treffen mit Putin, die amerikanisch-russischen Beziehungen seien derzeit auf einem Tiefpunkt angelangt.

Der russische Außenminister Sergej Lawrow hat die USA vor weiteren Militärschlägen in Syrien gewarnt. Ob es anschließend zu einem Empfang bei Putin im Kreml kommen würde, war zunächst unklar. "Wir halten es für einen wichtigen Grundsatz, solche Risiken und zukünftige Wiederholungen solcher Aktionen nicht zuzulassen", sagte er. Der Antrittsbesuch Tillersons in Moskau war mit Erwartungen überfrachtet worden.

US-Präsident Donald Trump hatte den Raketenangriff auf eine syrische Luftwaffenbasis als Reaktion auf einen mutmaßlichen Giftgasangriff angeordnet, der nach seinen Worten von der syrischen Luftwaffe verübt wurde. Sein Besuch solle aber dazu dienen, die unterschiedlichen Ansichten besser zu verstehen und nach Wegen zu suchen, sie zu überbrücken, sagte er. Forderungen des Westens, Assad fallen zu lassen, will Putin nicht nachgeben.

Putin kritisierte, dass sich die Nato-Mitgliedsländer bei dem US-Angriff in Syrien hinter Trump gestellt hätten. Putin bekräftigte frühere Moskauer Äußerungen, dass es für eine syrische Schuld an dem Chemiewaffenangriff keine Beweise gebe. "Ganz ehrlich, Putin unterstützt eine Person, die wirklich eine böse Person ist", sagte Trump dem Sender Fox Business. "Das ist Fakt", sagte er.

Tillerson hatte vor dem Besuch angekündigt, er wolle Russland dazu bringen, die Unterstützung für den syrischen Staatschef Baschar al-Assad einzustellen. Außerdem hatte der UN-Sicherheitsrat kein Mandat für einen Angriff erteilt.

Demonstrativ hat Moskau für Freitag ein Außenministertreffen mit seinen Verbündeten Syrien und dem Iran einberufen.

Nach Tillerson wird am 24. April die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini zu Gesprächen über den Syrien-Konflikt in Moskau erwartet.

Auch im Streit um die Rolle des syrischen Präsidenten Assad wurde die Kluft zwischen Moskau und Washington sichtbar.

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