Wahlendspurt: Le Pen macht Stimmung gegen Massen-Einwanderung

Meine erste Maßnahme als Präsidentin der Republik wird es sein Frankreich die Grenzen zurückzugeben sagte die Chefin der rechtspopulistischen Front National Marine Le Pen

Demonstranten hätten versucht, in den Park neben der Konzerthalle vorzudringen, in der die Präsidentschaftskandidatin Le Pen am Abend auftrat. Die Polizei setzte Tränengas ein, es gab aber keine Verletzten und keine Festnahmen.

In einer Art Fern-Duell mit Le Pen hatte Macron sich zuvor für ein offenes und "zuversichtliches Frankreich" ausgesprochen.

"Von elf Kandidaten wollen uns zehn zu einer Fantasievorstellung der Vergangenheit zurückführen", kritisierte Macron am Montag vor Tausenden Anhängern in Paris.

Der Konservative François Fillon lag mit 21 Prozent ganz knapp dahinter - er wird am Dienstag im nordfranzösischen Lille auftreten. Medien sprechen von einem "Vierer-Rennen", selten war die Lage vor einer Präsidentenwahl so kompliziert. Die Favoriten Macron und Le Pen lieferten sich gestern ein Fernduell in Paris. Er verteidigte erneut seine pro-europäische Linie: "Ich entscheide mich gleichzeitig für ein starkes Frankreich und ein ehrgeiziges Europa".

Vor allem Mélenchon hatte in den vergangenen Wochen stark dazugewonnen, andere Institute sahen ihn zuletzt sogar noch näher bei Macron und Le Pen. Die Stimmung im Zénith, einem grossen Konzertsaal im Nordosten von Paris, war aufgeheizt. Fillon wird heute zu einem Auftritt in Nizza erwartet, Melenchon wirbt mit einer Bootstour in der Hauptstadt Paris um Unterstützung.

Deutschland müsse zu der Einsicht kommen, "dass seine wirtschaftliche Stärke in der jetzigen Ausprägung nicht tragbar ist", sagte der unabhängige Kandidat den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Montag).

Wegen dem Ungleichgewicht in der Eurozone profitiere Deutschland und erziele sehr hohe Handelsüberschüsse. "Die sind weder für seine eigene Wirtschaft gut noch für die Wirtschaft der Eurozone. Hier muss ein Ausgleich geschaffen werden", sagte Macron, ohne konkreter zu werden. Er tritt mit seiner Bewegung "En Marche!" offen für Europa und damit auch für eine enge Partnerschaft mit Deutschland ein. Laut Umfragen könnte der 39-Jährige Le Pen im entscheidenden zweiten Wahlgang am 7. Mai klar schlagen - falls die beiden in die Stichwahl kommen sollten.

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