Donald Trump und Recep Tayyip Erdogan: Hat der US-Präsident gratuliert?

Trump hat Erdogan zum Sieg beim Referendum gratuliert

Auch US-Präsident Donald Trump hatte Erdogan seine Glückwünsche überbracht. Auch die jüngsten Entwicklungen in Syrien und den US-Angriff auf einen Luftwaffenstützpunkt wurden thematisiert.

Nach dem umstrittenen Verfassungsreferendum in der Türkei hat der russische Staatschef Wladimir Putin dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan zum Sieg des Ja-Lagers gratuliert. Später wurde auch aus Amerika bestätigt, das Weiße Haus habe dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan gratuliert.

Proteste in Istanbul nach Erdogans Sieg: "Du bist nicht mein Präsident".

Der Zeitpunkt überrascht: Trumps Sprecher Spicer hatte sich am Nachmittag noch zurückhaltend zum Ausgang des Referendums geäußert. "Es gibt eine internationale Kommission, die das untersucht und in zehn bis zwölf Tagen ihren Bericht veröffentlichen wird. Wir werden bis dahin warten und die Wahlbeobachter ihren Job machen lassen", sagte Sean Spicer, der Sprecher des Weissen Hauses.

US-Präsident Trump habe Erdogan am Montagabend angerufen und ihn zu dessen Erfolg bei dem Referendum beglückwünscht, berichtete zunächst die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu unter Berufung auf Regierungskreise. Auch er nahm Bezug auf die ersten Erkenntnisse von OSZE-Wahlbeobachtern, die Unregelmässigkeiten sowohl im Wahlkampf als auch am Abstimmungstag gesehen hätten.

Das Referendum wird von Betrugsvorwürfen der Opposition sowie von Kritik internationaler Wahlbeobachter überschattet.

In dem Telefonat zwischen Trump und Erdogan ging es dabei nicht nur um das Referendum. Neben Erdogan selbst und Donald Trump freut sich aber noch ein anderer Staatschef über das knappe "Ja". Vorbehaltlich der Zustimmung des Parlaments soll der Ausnahmezustand nun mindestens drei weitere Monate in Kraft bleiben, wie Vize-Ministerpräsident Numan Kurtulmus sagte. Ausgerufen hatte Erdogan den Ausnahmezustand nach dem gescheiterten Putschversuch im Juli vergangenen Jahres.

Nachdem Kritik am Ablauf des türkischen Referendums laut wird, halten sich internationale Partner mit Glückwünschen für den türkischen Präsidenten zurück.

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