Drei Tote durch Schüsse in Kalifornien - Tatverdächtiger festgenommen

Die Polizei geht davon aus dass der Mann alleine gehandelt habe.  Bild fresno county sheriff

In der Stadt Fresno im US-Bundesstaat Kalifornien hat ein Mann drei Menschen auf offener Straße erschossen. Offenbar handelte es sich um ein rassistisch motiviertes "hate crime".

Der Mann sei vermutlich ein Einzeltäter, er habe so viel Leute töten wollen wie möglich, sagte der lokale Polizeichef Jerry Dyer.

Der Mann habe bei seiner Festnahme "Allahu akbar", arabisch für "Gott ist groß", gerufen, sagten die Ermittler nach Angaben der Zeitung "Fresno Bee". Die Polizei nahm einen 39-jährigen Tatverdächtigen fest, wie sie mitteilte.

Die Opfer des afroamerikanischen Schützen waren weiß. Der Täter habe 16 Schüsse innerhalb einer Minute abgegeben. Der Fahrer des Wagens, der Lateinamerikaner war, sei daraufhin losgerast und habe die Polizei alarmiert. Das letzte Opfer des 39-Jährigen war ein 58-Jähriger auf einem Parkplatz vor einem Wohltätigkeits-Gebäude. Der Mann hatte nach Polizeiangaben auf dem Beifahrersitz eines Firmenwagens gesessen als der mutmassliche Täter auf das Auto zuging und schoss. Er habe aber nicht geschossen, da beide Frauen Lateinamerikanerinnen gewesen seien.

Die Menschen, die ausgewählt worden seien, hätten nichts getan, was das Geschehene rechtfertigte, sagte Dyer. Er habe in sozialen Netzwerken seinen Hass auf Weiße ausgedrückt, hieß es. Zudem soll er auch das Hashtag #LetBlackPeopleGo (auf Deutsch etwa "Lasst Schwarze in Ruhe") verwendet haben. Dabei sei unter anderem ein Mann in einem Lastwagen tödlich getroffen geworden.

Nach dem mutmaßlichen Täter wurde bereits gesucht, da er in der vergangenen Woche einen Sicherheitsmann in einem Motel erschossen haben soll.

Jerry Dyer, Polizeichef von Fresno, überprüft seine Notizen vor einer Pressekonferenz. Er soll wegen Waffenbesitzes und Drogendelikten festgenommen worden sein und auch schon Terrordrohungen geäußert haben.

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