Entwicklerkonferenz F8: Facebook setzt auf Augmented Reality

Mark Zuckerberg taucht heute Abend im Livestream auf

Ohnehin sieht Facebook-CEO Mark Zuckerberg die Virtuelle Realität als Vorstufe der Erweiterten Realität, an der ebenfalls gearbeitet wird. Im konkreten Fall von Facebooks Plänen zur erweiterten Realität bedeutet dies: Die Kamera des Smartphones ist für dessen Rechner das Fenster zur Welt. Man könnte so beispielsweise einen virtuellen Zettel mit seinem WLAN-Code an seine Tür "kleben", den man nur sieht, wenn man mit der Kamera drauf hält. Damit soll es zum Beispiel möglich sein, Spiele oder auch Kunstwerke auf weiße Wände zu projizieren. Dabei können die Nutzer mit Hilfe von Spezialbrillen in künstliche Welten eintauchen und diese quasi unmittelbar erleben. So schluckte Facebook im März 2014 für 2 Milliarden US-Dollar den Brillen-Hersteller Oculus mitsamt der VR-Brille Oculus Rift. Aber die Technologie blieb auch mit der ersten Oculus-Brille auf dem Markt bisher in der Nische. Ein kurzes Erklärvideo zu der VR-Plattform namens Spaces postete Zuckerberg auf Facebook. "Business Insider" schreibt unter anderem von einem Augmented-Reality-Gerät. Die sogenannte Camera Effects Platform soll künftig nicht mehr einfach nur eine Art Kopie von Snapchat darstellen, sondern dafür sorgen, dass die user von Facebook, Facebook Messenger, Instagram und WhatsApp AR-Inhalte austauschen können.

Mit dieser Neuerung geht Facebook erneut in dieselbe Richtung wie Snapchat.

Zudem wurde klar, dass Facebook langfristig nicht auf das Smartphone setzt, da so die Welt bei Augmented-Reality-Anwendungen ständig durch das Smartphone betrachtet werden muss.

"Augmented Reality wird unsere physische Wirklichkeit besser machen", ist sich Zuckerberg sicher. Es könnte zahlreiche Branchen auf den Kopf stellen.

Mark Zuckerberg sagt auf einer Konferenz in Kalifornien, wie er das Unternehmen fit für die Zukunft machen will. Einige erste Partner gibt es bereits, denn der Fußball-Club Manchester United nutzt Spieldaten, um Tore in AR-Szenarien feiern zu können während der Spielehersteller EA Informationen zu In-Game-Erfolgen mit einer Mass-Effect-Maske anzeigen lässt. Die Steuerung könnte über Gesten oder auf Oberflächen projizierte Touchscreens und Keyboards erfolgen. Der Messenger knackte jüngst die Marke von 1,2 Milliarden Nutzern, während Facebook insgesamt auf rund 1,9 Milliarden aktive Mitglieder kam.

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