Facebook F8-Konferenz: Das hat Facebook mit unserer Zukunft vor

Facebook-Chef Mark Zuckerberg auf der F8 im Jahr 2016

Aber auch Kunstwerke, die für Betrachter auf einem Smartphone-Bildschirm auf weißen Wänden in der Stadt auftauchen könnten, oder Nachrichten, die nur für bestimmte Leute auf dem Display sichtbar werden. Es gibt viel Neues beim Social Network, nicht überraschend dreht sich einiges um Messenger-Bots oder auch die Virtual Reality. "Wir sehen die Anfänge einer neuen Plattform", erklärte Zuckerberg während seiner Eröffnungspräsentation - ähnliche Prognosen hat der 32-Jährige allerdings an gleicher Stelle schon häufiger getroffen, um einige Zeit später die hochgejazzten Projekte wieder zu beerdigen (zum Leidwesen von Entwicklern, die seinen Ankündigungen geglaubt hatten). Auch Apple-Chef Tim Cook betonte wiederholt, das Konzept der "erweiterten Realität" sei sehr zukunftsträchtig.

Mark Zuckerberg kündigte eine neue Plattform rund um die sogenannte "erweiterte Realität" an.

Zuckerberg hat bisher stärker auf virtuelle Realität gesetzt, bei der ein Nutzer mit Hilfe einer Spezialbrille in virtuelle Welten eintauchen kann. Die externen Programmierer haben aber auch die Möglichkeit, von Entwicklern bei Facebook Details zu den technischen Schnittstellen des weltgrößten sozialen Netzwerks zu erfahren, aber auch von den anderen Facebook-Diensten Instagram, Messenger und WhatsApp sowie zu der VR-Brille Oculus.

Facebook ist nicht allein auf diesem Weg. Doch die Technologie blieb auf dem Markt bisher in der Nische. Dazu gehören etwa die Spiele "Pokèmon Go" und "Ingress" oder die Livefilter von Snapchat, die Nutzern virtuelle Masken aufsetzen.

Heute Abend (19 Uhr MESZ) startet Facebook im kalifornischen San José seine jährliche Entwicklerkonferenz F8. Zuckerberg habe angekündigt, noch mehr Bots einzusetzen, also Software, die automatisch mit dem Nutzer kommuniziert, zum Beispiel bei Kundennachfragen an ein Unternehmen.

Allerdings muss sich Facebook derzeit schon bei bestehenden Funktionen Fragen gefallen lassen, ob es seiner Verantwortung gerecht wird: Erst am Oster-Wochenende geriet die Firma in die Schlagzeilen, als ein Mann in Cleveland einen Mord per Video über Facebook Live ankündigte und dort auch durchführte. Facebook blockierte das Profil des mutmaßlichen Täters zwar binnen 23 Minuten nach dem ersten Hinweis auf das Mordvideo - zu diesem Zeitpunkt war es aber bereits gut zwei Stunden online.

Facebook-Chef Zuckerberg sprach auf der F8 der Familie des Opfers sein Beileid aus.

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