IWF korrigiert Prognose für globales Wachstum nach oben

IWF-Chefin Christine Lagarde

Am Tag der Ankündigung einer Neuwahl in Großbritannien hat der Internationale Währungsfonds seine Wachstumsprognose für das Vereinigte Königreich nach oben korrigiert. Das Prinzip der internationalen Wirtschaftszusammenarbeit werde seit der Nachkriegszeit erfolgreich praktiziert. Aufgrund einer Wiederbelebung von verarbeitender Industrie und Handel sowie des Aufschwungs der Finanzmärkte erwartet die Organisation ein solides globales Wachstum in diesem und im kommenden Jahr. Doch gerade dessen Politik kann zur Gefahr werden, warnen die Experten. Deswegen sei es laut dem IWF wichtig, dass die Staaten Maßnahmen implementieren, um jenen Menschen zu helfen, die von den wirtschaftlichen Umwälzungen negativ betroffen sind. Sein Name wird in dem IWF-Bericht allerdings nicht genannt. Im vergangenen Jahr waren es 1,6 Prozent. Dadurch würde das Risiko neuer Krisen erhöht.

Der IWF sieht trotz kurzfristig verbesserter Wachstumsaussichten aber massive Gefahren für die Weltwirtschaft.

Zumindest kurzfristig wird jedoch mit positiven Effekten und einer leichten Erholung der Weltwirtschaft gerechnet. 2016 lag das Wachstum bei 3,1 Prozent 2016. Er erhöhte seine Prognose für das Wachstum der Weltwirtschaft 2017 um 0,1 Punkte auf 3,5 Prozent, nach einem Anstieg von 3,1 Prozent 2016. 2018 seien es voraussichtlich nach wie vor 1,6 Prozent. Die Prognoseanhebung für 2017 zeigt einen Hauch Optimismus, nachdem der IWF in den letzten Jahren seine globalen Schätzungen tendenziell nach unten revidiert hatte. Für die USA rechnet der IWF auch nach Trumps Amtsantritt weiterhin mit 2,3 Prozent 2017 und 2,5 Prozent 2018. Das würde Länder mit hoher Dollar-Abhängigkeit treffen, etwa in Form einer steigenden Schuldenlast. Das wären jeweils 0,1 Prozentpunkte mehr als im Januar prognostiziert. 2018 werde die deutsche Wirtschaftsleistung nur noch um 1,5 Prozent wachsen, hieß es.

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