Nordkorea droht USA nach Flugzeugträger-Verlegung

Die US-Marine hat entgegen früheren Äusserungen noch keine US-Flugzeugträgerformation in Richtung koreanischer Gewässer geschickt

Die USA verlegen einen Flugzeugträger und weitere Kriegsschiffe vor die koreanische Halbinsel. China beobachte die Situation auf der koreanischen Halbinsel genau, sagte eine Sprecherin des Außenministeriums. Nordkorea betrachtet die regelmäßig stattfindenden Manöver als Provokation. "Sollten sich die USA erkühnen, ihre Wahl zugunsten von Kampfhandlungen zu treffen und Losungen über ‚Präventivschläge' und die ‚Vernichtung der Stäbe' zu verbreiten, ist die DVRK bereit, in beliebiger von den USA gewünschter Form von Kampfhandlungen zu reagieren", zitiert die Agentur die Erklärung des Außenamtssprechers.

Karte zur potenziellen Reichweite nordkoreanischer Raketen. Theoretisch könnten diese Raketen atomare Sprengköpfe aufs amerikanische Festland tragen - Nordkorea ist also eine potenzielle Bedrohung für die USA selbst.

"Andernfalls lösen wir das Problem ohne sie", schrieb Trump auf Twitter. Parallel zur Androhung eines militärischen Präventivschlages sucht Washington das Gespräch mit China, dem einzigen internationalen Partner Kims, sowie mit den Alliierten wie Japan und Südkorea. Bei einem Besuch des chinesischen Staatschefs Xi Jinping vorige Woche in den USA konnten sich die beiden Präsidenten aber nicht auf eine gemeinsame Linie einigen. Während eines 45-minütigen Telefonats hätten er und der US-Präsident die Wichtigkeit einer engen Koordination bekräftigt, sagte der japanische Ministerpräsident Shinzo Abe am Sonntag laut japanischen Medienberichten.

China bleibt weiter im Mittelpunkt der Bemühungen.

Das US-Pazifikkommando erklärte, ein Flugzeugträger sei am Samstag mit seinen Begleitschiffen in Singapur ausgelaufen und fahre nun in Richtung Norden. "Wir haben das Gefühl, dass eine verstärkte Präsenz nötig ist", sagte ein Armeesprecher am Samstag. Deshalb soll Beijing dazu gebracht werden, etwas gegen Kim zu unternehmen, um das US-Militär fernzuhalten.

Südkorea geht nicht davon aus, dass die USA ohne "enge Zusammenarbeit" mit Seoul zu einem größeren Militärschlag gegen Nordkorea ausholen würden. In welchem Maße das erfolgreich ist, bleibt unklar. Der Nationale Sicherheitsberater Trumps, Herbert Raymond McMaster, nannte die Entscheidung, die Flugzeugträgergruppe zu verlegen, wohl überlegt. Die Gruppe fordert Nordkorea darin auf, auf weitere Tests zu verzichten, existierende Atomwaffen zu vernichten und alle Programme zur Entwicklung solcher Waffen abzubrechen.

Davor will Trump ihn mit seiner Flotte warnen. Eine Impulsiv-Handlung wie bei dem Angriff in Syrien könnte in Korea ungeahnte Folgen haben.

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