Tatverdächtiger bestreitet Beteiligung an Mord im Fall Bögerl

Nachdem die Leiche von Maria Bögerl 2010 gefunden worden war suchten Polizisten in der Umgebung nach weiteren Spuren

Die Spur im Mordfall Bögerl führte nach Hagen im Sauerland.

Dieser Fall ist ein einziger Albtraum.

Zuvor hatte die Polizei in einem Aufruf um Hinweise zu Mann gebeten, darunter mit Hilfe der ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY. ungelöst".

- 13. Mai 2010: Das Geld wird nicht abgeholt, der Kontakt zum Entführer bricht ab. Von Maria Bögerl fehlt jede Spur. Er nahm sich im Juli 2011 das Leben. Die Kinder erhoben daraufhin schwere Vorwürfe gegen die Ermittlungsbehörden.

3. Juni 2010: Der Leichenfund. Das sollen seinerzeit auch die Kidnapper von Maria Bögerl getan haben. Einem Albtraum, der kein Ende findet. Von Oliver Klasen und Anna Fischhaber mehr. Doch schon am Donnerstag mussten sie den Mann wieder laufen lassen.

Zuvor hieß es, der 47 Jahre alte Mann habe angegeben, einen Hass auf die Familie Bögerl gehabt zu haben. Am Abend entdecken Besucher auf dem Hof des Klosters Neresheim, 20 Kilometer von Heidenheim entfernt, den schwarzen A-Klasse-Mercedes von Maria Bögerl. Eine Beteiligung an der Tat bestreitet er jedoch. Die Durchsuchung dessen Wohnung ist ergebnislos. Es gebe weitere Ermittlungen im Umfeld des Mannes. Jetzt also wieder: kein Treffer. Aber er leugnet, an der Tat beteiligt gewesen zu sein. Zuvor hatte die Polizei mit einem Phantombild und einer Sprachaufnahme nach dem möglichen Täter gesucht. Die beiden jungen Männer zeichneten das Gespräch mit einem Handy auf und alarmierten die Polizei.

- April 2016: Knapp sechs Jahre nach dem Mord an der Bankiersgattin geht die Polizei noch einmal 150 neuen Ermittlungsansätzen nach. Binnen kürzester Zeit meldeten sich fast fünfzig Leute, die den Mann identifizierten. Zu dem festgenommenen Mann passt es demnach offenbar nicht. Er wohne bei seinen Eltern.

Damit scheint sich der Fahndungserfolg, den das Bundeskriminalamt (BKA) noch am frühen Donnerstagmorgen verkündete, nicht zu bestätigen.

Weiterhin soll diese Person im Besitz eines Bundeswehr-Kampfmessers der Marke "Aitor Jungle King III" gewesen sein. Der Täter fordert von ihrem Mann, dem Vorstandsvorsitzenden der örtlichen Kreissparkasse, Lösegeld in Höhe von 300.000 Euro. Ihr Ehemann tötete sich ein Jahr später selbst. Der Fall ist bis heute nicht vollständig aufgeklärt.

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