Marathon: Adidas gratulierte Boston-Läufern zum "Überleben"

Boston Marathon 2013

Adidas reagierte prompt und entschuldigte sich eindringlich.

Gut gemeint ist nicht gut gemacht: Mit einer unbedachten Grußbotschaft an die Teilnehmer des Boston-Marathons hat Adidas weltweit Empörung ausgelöst.

Einen Tag nach dem Marathon am Montag hatte Adidas US-Medien zufolge eine E-Mail mit den Worten "Glückwunsch, Du hast den Boston-Marathon überlebt" verschickt.

2013 wurde ein Attentat auf den Boston-Marathon verübt. Viele Empfänger fühlten sich an den tödlichen Anschlag auf die Sportveranstaltung 2013 erinnert.

Entsprechend hagelte es vor allem in den sozialen Netzwerken Kritik an der Aktion.

"Es tut uns unglaublich leid", erklärte Adidas auf Twitter.

Angesichts des Anschlags auf den Boston-Marathon im Jahr 2013, als im Zieleinlauf zwei Sprengsätze explodierten und drei Menschen töteten sowie 260 verletzten, ein ziemlich makaberer Glückwunsch. Es habe sich um eine "unsensible" Mail gehandelt. Dies sei ein Fehler gewesen, für den sich der Konzern entschuldigen wolle. Drei Menschen wurden dabei getötet, 264 weitere wurden verletzt.

Der deutsche Sportartikelhersteller ist auch auf dem US-amerikanischen Markt erfolgreich.

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