Shanghai Hamilton sichert sich Pole-Position: Vettel auf Platz zwei

Sebastian Vettel will den Sieg mit Ferrari zum Saison Auftakt nicht überbewerten trotzdem aber in Shanghai nachlegen

Man darf es dem Briten abnehmen, dass er sich ehrlich auf den Kampf gegen Vettel und Ferrari freut - vor allem, weil das technische Reglement und die neuen Formel-1-Boliden die Fahrerleistung wieder mehr in den Vordergrund rücken und sich die Piloten unisono begeistert zeigen, dass sie nun wieder mehr gefordert sind.

Vettel hatte erneut ein großartiges Rennen gezeigt, das ihn diesmal auf Platz zwei hinter Lewis Hamilton und vor Verstappen im Red Bull führte. Der Sieger vom Auftaktrennen in Australien war nach einer turbulenten Startphase zunächst zurückgefallen, kämpfte sich aber mit einer starken Leistung wieder nach vorn.

"Ich bin sehr, sehr glücklich", sagte Hamilton, dem nur noch zwei Pole Positions auf die Marke von Ayrton Senna fehlen.

Mercedes-Aufsichtsrat Niki Lauda (68) bei Sky: "Wir wussten genau, was wir tun müssen und hatten Ferrari von der ersten bis zur letzten Runde unter Kontrolle". Dritter wurde nach einem fulminanten Start der Niederländer Max Verstappen im viel gescholtenen Red Bull. Nach den Plätzen vier und fünf liegt er mit 22 Punkten gerade einmal auf Rang fünf der Gesamtwertung, Vettel und Mercedes-Pilot Lewis Hamilton haben fast doppelt so viele Zähler auf dem Konto (43). Der Engländer blieb in Schanghai 0,186 Sekunden vor Sebastian Vettel im Ferrari.

Bereits am nächsten Wochenende geht der Zweikampf in Bahrain in die nächste Runde. McLaren verzeichnete mit Fernando Alonso und Stoffel Vandoorne zwei Ausfälle. Nico Hülkenberg verpasste hingegen nach einem guten Qualifikations-Ergebnis auf Rang sieben auch in seinem zweiten Rennen für Renault als Zwölfter die Punkteränge.

2016 blieb Vettel mit Ferrari nicht nur weit hinten den Erwartungen zurück, speziell in China platzte ihm der Kragen. Die Fia untersucht den Vorfall, verhängt aber keine Strafe. Zudem wechselte Vettel unter dem virtuellen Safety Car nach einer Kollision zwischen Lance Stroll (Williams) und Sergio Perez (Force India) schnell auf Trockenreifen.

Als sich der von Startplatz 16 auf zwei geraste Max Verstappen am Ende der 29. Auf der abtrocknenden Strecke wählten die meisten die für feuchte Bedingungen vorgesehenen Mischwetter-Reifen. Mit seinem langjährigen Red-Bull-Nebenmann Mark Webber verband ihn eine In-Team-Feindschaft. Erst in der 20.

Vor allem habe Marchionne missfallen, dass Räikkönen in der Anfangsphase des Rennens nicht an Daniel Ricciardo im Red Bull vorbeikam und damit auch den dahinterliegenden Vettel aufhielt. Und: Vettel sei "phänomenal schnell", er erwarte eine "ultimative Schlacht". Ein Vorteil für den vierfachen Weltmeister im nächsten Schlagabtausch mit dem Silberpfeil-Pilot? So auch Pole-Mann Hamilton, der fehlerlos fuhr. Platz 4 sicherte sich Kimi Räikkönen im anderen Ferrari-Boliden. Anerkennung gab es auch vom zurückgetretenen Mercedes-Weltmeister Nico Rosberg via Twitter: "Zurück an der Spitze". 12 Kevin Magnussen (DEN), Haas-Ferrari. Hinter den ersten Zehn reihten sich Esteban Ocon, Hülkenberg, Palmer, Grosjean, Massa und Ericsson ein.

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