Zahl der Masernfälle in Hessen steigt

Eine Spritze wird gesetzt Quelle über dts Nachrichtenagentur

Das zeigen aktuelle Zahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI), die die "Bild" (Mittwoch) zitiert. Für die Ausrottung der Masern ist eine Impfquote von mindestens 95 Prozent notwendig.

Vergleicht man die Impfquoten der Bundesländer, schneidet Baden-Württemberg am schlechtesten ab. 86 Prozent der Hessen sind gegen Masern durchgeimpft. Brandenburg (95,2 Prozent) und Mecklenburg-Vorpommern (95,6 Prozent) erreichten als einzige Länder die angestrebte Rate. Die Impflücken in Deutschland sollen im Jahr 2015 am größten gewesen sein. Im Jahr 2016 gab es insgesamt 325 Fälle. Als Grund dafür gilt die wachsende Anzahl an Impfskeptikern und -kritikern, die teils die Sinnhaftigkeit der Impfungen infrage stellen und oftmals auch den Umstand, dass mit den Impfseren auch Schwermetalle und diverse Mikroben verabreicht werden. Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe forderte von Ärzten, Schulen, Kitas, Betrieben und Familien eine "gemeinsame Kraftanstrengung", um die Impfskepsis zu bekämpfen. Gröhe zu BILD: "Alle tragen gemeinsam Verantwortung dafür, die Masern auszurotten". Mit dem Präventionsgesetz hatte die Bundesregierung festgelegt, dass der Impfstatus eines Kindes bei jeder Gesundheitsuntersuchung überprüft werden muss.

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