Milborn lädt Baumgartner in "Pro & Contra" zu Frauenbild

Stein des Anstoßes Was Corinna Milborn kritisiert gefällt Felix Baumgartner

Jetzt reagierte Milborn auf Facebook.

"Schön, wenn sich Zuhause wieder einige sogar zu Ostern aufregen!", schrieb er auf Facebook zu einem Artikel, der den Shitstorm abbildete, in den sich zuvor auch die österreichische Moderatorin Corinna Milborn mit einem Kommentar eingereiht hatte. Zunächst bekräftigt sie ihren Unmut über das Werbefoto und geht dann konkret auf Baumgartners Kritik an ihrer Person ein. "Allen voran Puls-4-Infochefin und Moderatorin Corinna Milborn, bei der Figur auch kein Wunder!", schrieb er auf Facebook. "Und ich finde so eine Ästhetik sehr unpassend für eine Werbung für Unterwäsche zu Ostern".

Baumgartner habe sich eine weibliche Kritikerin ausgesucht und zusammenhangslos ihr Äußeres angegriffen, ohne auf den Inhalt der von ihr zuvor geäußerten Kritik einzugehen. Der Extremsportler, der neben seinem Sprung aus dem Weltall schon lange für seine sexistischen Sprüche bekannt ist und durch seine seltsamen Ansichten bereits mehrfach für Negativ-Schlagzeilen sorgte, erklärte in einem Facebook-Post, dass er die "Mädls" aus der Werbung weltklasse findet. Das erinnert mich an meine Recherchen zu Menschenhandel", führt Milborn aus, "nämlich an die Fotos, die Frauenhändler von ihren Opfern machen, um dem nächsten Abnehmer die "Ware" zu zeigen: Man sieht da Frauen, wenig oder nicht bekleidet, in Abbruchhäusern oder Kellern, oft von hinten fotografiert, damit man das Gesicht nicht erkennt und die Frauen nicht gefunden werden können. Was überhaupt keinen Sinn ergibt. Die Nutzer kritisierten, dass die abgelichteten Frauen zu dünn seien und noch sehr kindlich aussehen würden. Sie wolle nicht, dass nur eine einzige Frau da draußen glaubt, sich Baumgartners Schönheitsidealen beugen zu müssen, bevor sie den Mund aufmacht. Sie reagierte auf seine Macho-Attacke mit einer Einladung ins TV-Studio: "Deshalb möchte ich das gerne mit Ihnen besprechen". Aktuell giftet er gegen eine TV-Moderatorin des Senders Puls 4.

Eine Spitze gegen den Extremsportler konnte sich Corinna Milborn am Ende jedoch nicht verkneifen: "Sie sind ja schon aus dem All gesprungen, Sie sind also sicher nicht zu feige dafür - oder, um es in Ihrer Sprache zu sagen: Sie haben doch sicher die Eier, sich der Diskussion zu stellen". Weil er nicht auf ihre Kritik eingegangen sei, sondern auf "mein Aussehen, meinen Körper", erklärte die Journalistin.

Entweder seien sie zu hübsch, um ernst genommen zu werden, oder zu blond, um als gescheit wahrgenommen zu werden. Oder sie hätten die falsche Figur, um eine Meinung zu äußern. Sie wolle mit ihm in ihrer Sendung "Pro und Contra" über sein Frauenbild und die Auswirkungen diskutieren.

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