Mission Sojus MS-04 mit zwei Raumfahrern zur ISS gestartet

Zwei Raumfahrer mit russischer Rakete zur ISS gestartet

Rund sechs Stunden dauerte der Flug: Die Sojuskapsel mit einem russischen und einem amerikanischen Astronauten an Bord ist an der Internationalen Raumstation ISS angedockt. Die Rakete startete am Morgen im kasachischen Weltraumbahnhof Baikonur. Für den Amerikaner Fischer ist es der erste Raumflug, während der russische Kosmonaut Jurtschichin bereits in fünf Flügen Weltraumerfahrung gesammelt hat. Die russische Raumfahrtbehörde gab an, dass sich für den freien Platz kurzfristig kein weiterer ausländischer Astronaut hatte finden lassen.

Auf der ISS treffen die zwei Raumfahrer nun auf das Team um Kommandantin Peggy Whitson, den Russen Oleg Nowizki und den Franzosen Thomas Pesquet. "Die Arbeit wird nicht weniger", sagte Jurtschichin mit Blick auf die nächsten Monate in dem fliegenden Forschungslabor. Dabei soll die Mission Material liefern, Treibstoff nachfüllen und Experimente durchführen.

Die ISS ist eines der wenigen Beispiele für eine funktionierende Zusammenarbeit zwischen Russland und den USA. Für 2022 plant die Nation, eine neue Weltraumstation in die Umlaufbahn zu bringen - ohne einen Raumfrachter wäre dies nicht möglich.

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