Afghanistan: Armee meldet Tod von IS-Anführern

Anführer der Terrormiliz IS in Afghanistan getötet

Kabul. Spezialkräfte der afghanischen Armee haben gemeinsam mit Soldaten der USA einen Schlag gegen den Islamischen Staat (IS) ausgeführt. Das teilte der afghanische Präsidentenpalast am Sonntag in einem Statement mit.

Die US-Streitkräfte bestätigten am Sonntag in einer Erklärung den Tod Hasibs und "mehrerer weiterer ranghoher Vertreter" sowie von 35 Kämpfern der Dschihadistenmiliz bei einem Angriff Ende April im Osten des Landes.

Abdul Hassib sei bereits am 27. April bei einem Einsatz amerikanischer und afghanischer Sondereinheiten in der Provinz Nangarhar getötet worden, erklärten Präsident Ghani und der US-Kommandeur für Afghanistan, Nicholson. Sein Tod könne ISIS am Hindukusch "bedeutend" schwächen und das Ziel der Zerstörung der Miliz noch in diesem Jahr näher rücken lassen, hieß es in einer früheren Erklärung der US-Truppen, in der sie Hasib zum Top-Ziel erklärt haben.

Kabul Die Operation ist schon einige Tage her, nun kommt die offizielle Bestätigung: Der IS-Anführer in Afghanistan, Abdul Hasib, ist tot. Das Pentagon schätzt die Zahl der noch verbliebenen IS-Kämpfer in Afghanistan auf rund tausend.

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