Betrunkener setzt Polizeiwache in Kölner Hauptbahnhof unter Wasser

Ein Betrunkener hat bei der Bundespolizei im Kölner Hauptbahnhof die Sprinkleranlage ausgelöst und die Wache unter Wasser gesetzt

Ein betrunkener Randalierer hat in der der Wache der Bundespolizei am Kölner Hauptbahnhof ganze Arbeit geleistet. "Wir können den Großteil der Räume im 300 Quadratmeter großen Erdgeschoss nicht mehr nutzen". Die Polizisten müssen für mehrere Wochen in Container umziehen. In einem unbeobachteten Moment stieg der 30-Jährige auf einen Stuhl und riss einen Sprinkler aus der Decke. Gemeinsam mit Beamten der Bundespolizei wurde der Betrunkenen zur Personalienfeststellung auf die Wache gebracht - mit fatalen Folgen. Zuvor hatten mehrere Medien darüber berichtet. Daraufhin löste die Anlage im gesamten Erdgeschoß aus. "Es müssen Wände rausgerissen und Fußböden erneuert werden", erläuterte Dressler.

Alle Räume wurden zeitgleich überflutet, bis es Minuten später endlich gelang, die Anlage abzustellen. Das Technische Hilfswerk habe als Übergangslösung Container zur Verfügung gestellt, in denen jetzt eine provisorische Dienststelle eingerichtet werde.

Der 30-Jährige hatte erst gegen 6.15 Uhr in einer S6 am Bahnsteig die Notbremse gezogen und war dann abgehauen. Die Begründung des Mannes: "Es sah hier so dreckig aus, ich wollte ein bisschen sauber machen".

Gegen den aus Brühl stammenden Mann wurde Anzeige wegen Sachbeschädigung und Missbrauch von Notrufeinrichtungen erstattet.

Es wird Wochen dauern, bis die Schäden in Höhe von mehreren 10.000 Euro behoben sind und die Beamten in die Wache zurückziehen können.

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