Ermittlungserfolg in Verden: "Maskenmann" verrät Passwörter

Ein Schattenriss vor einem Computerbildschirm mit einer fiktiven Eingabemaske für ein Passwort sowie eine Phantombildzeichnung des sogenannten

Die Sonderkommission "Dennis" hat ihre Ermittlungen wieder intensiviert: Der sogenannte "Maskenmann", der 2012 wegen dreifachen Mordes und mehrerer Missbrauchsfälle unter Feststellung der besonderen Schwere der Schuld durch das Landgericht Stade zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt wurde, hat die Passwörter zu den bisher verschlüsselten Datenträgern preisgegeben. Martin N. hatte jahrelang kleine Jungen missbraucht und drei von ihnen im Alter von 8, 9 und 13 Jahren ermordet. Zwischen 1992 und 2001 schlich sich N.in Norddeutschland nachts maskiert an die Betten seiner Opfer.

Es gab die Vermutung, dass N. für weitere Fälle verantwortlich sein könnte. Nun hat die Polizei Zugang zu seinen Datenträgern. Ziel ist es, Daten zu finden, die auf weitere Morde und Missbräuche schließen lassen. Einen neuen Tatverdacht gebe es nicht.

Aufgrund der beträchtlichen Datenmenge wird es voraussichtlich noch mehrere Monate dauern, um zu einem abschließenden Ergebnis der Auswertung zu kommen. Auch die Frage, was auf den Bildern zu sehen ist, wollte er nicht beantworten. Der Kontakt zu dem Häftling wurde durch Beamte der SOKO über die Jahre aufrecht gehalten. In unregelmäßigen Abständen befragten sie ihn, konnten aber keine wesentlichen Informationen zu den Passwörtern erlangen. Die Polizei machte dazu keine Angaben.

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