DFB bestraft Karlsruher SC mit Geisterspiel

Dynamofans werden im Wildparkstadion unter sich sein

Der Karlsruher SC muss gegen Dresden am Sonntag ohne die Unterstützung seiner Fans auskommen.

Das DFB-Sportgericht bestrafte am Dienstag die als Absteiger feststehenden Karlsruher für die schwerwiegenden Vorkommnisse im Spiel beim VfB Stuttgart Anfang April.

"Wir bedauern es außerdem sehr, dass nun viele unserer treuen und friedfertigen Anhänger in den Stehplatzbereichen ebenso unter den Folgen der für den Verein und für alle echten KSC-Fans beschämenden illegalen Vorkommnisse leiden müssen".

Ausgenommen von diesem Ausschluss sind Dauerkarteninhaber für Sitzplätze (nicht jedoch in den Bereichen B1 und B2), die in den Blöcken E1 und E2 unterzubringenden maximal 2400 Gästefans sowie VIP-Karteninhaber und Rollstuhlfahrer.

Darüber hinaus erhält der KSC wegen unsportlichen Verhaltens seiner Anhänger im Spiel beim 1.FC Nürnberg eine Geldstrafe in Höhe von 3.000 Euro. Der Verein hat das vom DFB-Kontrollausschuss in der mündlichen Verhandlung beantragte Urteil bereits akzeptiert, das Urteil ist damit rechtskräftig.

Beim Spiel in Stuttgart hatten etwa 150 KSC-Zuschauer zunächst vor dem Anpfiff den Block gestürmt und später durch zahlreiche und massive Pyro-Vergehen dafür gesorgt, dass die Begegnung in der 17. Minute für rund zweieinhalb Minuten unterbrochen werden musste.

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