Bombenexplosionen in Touristenort in Thailand

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Bei der Explosion einer Autobombe wurden mehr als 50 Menschen verletzt.

Im Süden Thailands sind bei einer Bombenexplosion mehrere Menschen verletzt worden.

Die thailändischen Fahnder vermuten, dass hinter dem Blutbad in Pattani, etwa 1000 Kilometer südlich der Hauptstadt Bangkok, wieder muslimische Separatisten stecken. Berichten zufolge gab es mehrere Verletzte.

Nach Angaben eines Polizeisprechers detonierten im Abstand von etwa fünf Minuten zwei Sprengsätze. Erste Zahlen des Isra Nachrichtendienstes sprachen von 20 Verletzten, diese wurde nun auf 37 korrigiert. Auf einem Handy-Video ist eine heftige Explosion zu sehen. Der Zustand von zwei der Verletzten sei kritisch. Bisherigen Informationen zufolge sollen mindestens 56 Personen verletzt worden sein. Bekannt habe sich jedoch noch niemand zu den Anschlägen.

In der mehrheitlich muslimisch geprägten Region kommt es seit Jahren immer wieder zu Anschlägen.

Der Konflikts verschärft sich seit 2004 wieder.

Das Auswärtige Amt rät schon länger von Reisen in die Region ab. Leider sei in diversen Zeitungen die Rede vom "Touristenort Pattani" die Rede gewesen - internationale Touristen habe es dort aber praktisch keine.

Laut Pattanis stellvertretendem Polizeichef, Rewat Srichantub, werden muslimische Aufständische verdächtigt, den Anschlag begangen zu haben.

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