Dissens mit BVB-Trainer Tuchel: Rauball stellt sich hinter Watzke

Marco Reus feiert seinen Treffer zum 1:0 für Borussia Dortmund

Es sind verrückte Zeiten für Borussia Dortmund. Auch einige Spieler kritisierten den eigenen Coach. Laut "Bild"-Zeitung sucht der BVB schon einen Nachfolger für Thomas Tuchel".

Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke hatte am vergangenen Samstag einen Dissens mit Tuchel eingeräumt und diesen mit unterschiedlichen Auffassungen darüber begründet, ob man im April nur einen Tag nach dem Anschlag auf den Mannschaftsbus das Champions-League-Spiel gegen AS Monaco hätte austragen sollen oder nicht.

Führt eine Meinungsverschiedenheit zur Entlassung von Thomas Tuchel? Wie viele deutsche Medien berichten, ist die Trennung nur noch eine Frage der Zeit. "Sport 1" etwa titelt: "Watzke bereitet Tuchels Abgang vor" und schreibt: "Inzwischen ist davon auszugehen, dass Tuchels Vertrag nicht nur nicht über das Jahr 2018 hinaus verlängert wird, die Zeichen stehen auf Trennung im Sommer".

Lucien Favre: Zum Ex-Gladbach-Coach hat Dortmund der ‚Bild' zufolge bereits Kontakt aufgenommen.

Das Gerücht scheint aber nicht von ungefähr zu kommen.

Schließlich ist dem Schweizer mit seinem neuen Team aus Nizza bereits die Champions-League-Qualifikation sicher.

Jorge Sampaoli: Auch den FC Sevilla-Trainer sollen die Schwarz-Gelben im Blick haben - ebenso wie der FC Barcelona und der argentinische Fußballverband.

In erster medialer Aufregung werden in Julian Nagelsmann (Hoffenheim) und Hannes Wolf (Stuttgart) sogar zwei Kandidaten gehandelt, die in diesem Sommer definitiv nicht zur Verfügung stehen. Nun reagiert Tuchel selbst auf die Gerüchte über ein bevorstehendes Aus bei Schwarzgelb - naja, er reagiert, indem er weitestgehend nicht kommentiert. Er hofft, dass die Meinungsverschiedenheit zwischen Trainer und Geschäftsführer ausgeräumt wird. "Unser Ziel ist es, dass Thomas beim BVB bleibt und dass sich alles wieder beruhigt", sagte Olaf Meinking bei "Sport1".

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