Musik Fernsehen ESC Ukraine: Australische Ballade überzeugt beim ersten ESC-Halbfinale

Ukraine Nachrichten Eurovision Kiew Stadtführung

Mit dem ersten Halbfinale hat Dienstagabend im ukrainischen Kiew der diesjährige Eurovision Song Contest (ESC) begonnen. Sollte er am Samstag ganz vorne liegen - es wäre der siebte Sieg für Schweden, das damit Irland als erfolgreichstes ESC-Land der Geschichte ablösen würde. Somit sind Großbritannien, Italien und Spanien für das erste Halbfinale am 9. Mai stimmberechtigt. Nach der Entscheidung durch die Zuschauerabstimmung und Jurystimmen stand fest, dass der in den zuletzt sehr treffsicheren Wettbüros mitfavorisierte Salvador Sobral aus Portugal im Finale dabei ist. Ein ESC-Sieg für Portugal?

Weitere Links zum Thema Auf den kann auch nach wie vor Australien hoffen. Seit 2004 komponiert der heute 71-Jährige für Teilnehmer aus anderen Ländern. Zypern: Hovig Demirjian - "Gravity" Armenien: Artsvik - "Fly With Me" Die deutschen Zuschauer waren nicht stimmberechtigt, sie können erstmals beim zweiten Halbfinale per Televoting mitentscheiden. Ausgeschieden sind dagegen die Tschechische Republik und Albanien mit Linditi Halimi.

Speziell für die Eurovision wird der Musiker den Song "Circling" auf Englisch singen. 18 Nationen trällern ab 21 Uhr im ersten Halbfinale um einen von zehn Plätzen im Finale am Samstag.

Der deutsche Beitrag für dieses Jahr kommt von der Bonnerin Levina und trägt den Titel "Perfect Life". Ihr Markenzeichen: eine hervorragende und ungewöhnlich tiefe Stimme mit hohem Wiedererkennungswert.

Levina: "Das Singen macht mir mehr Spaß". Sie selber erhofft sich eine Platzierung im oberen Drittel.

Belastet wird der weltweit am stärksten vom Publikum beachtete Musikwettbewerb allerdings durch den Konflikt des Gastgeberlandes mit Russland um die russische Annexion der Krim. Wegen eines dreijährigen Einreiseverbots gegen Sängerin Julija Samoilowa hat Russland seine Teilnahme und die Übertragung der Veranstaltung im Fernsehen abgesagt.

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