Präsident Rauball widerspricht Trainer Tuchel

BVB-Coach

Anfangs waren es Unstimmigkeiten, mittlerweile ist zwischen Thomas Tuchel und der Club-Führung rund um Hans-Joachim Watzke ein ernstzunehmender Konflikt entbrannt. Unter www.mybet.com kann also wie folgt gewettet werden: Ist Tuchel in der kommenden Saison noch BVB-Trainer? Sein Berater Olaf Meinking äußerte sich am Montagnachmittag bei Sport1: "Thomas war und ist in allen seinen Aussagen sehr ehrlich und aufrichtig", sagte er: "Mir ist sehr daran gelegen, dass wir den sogenannten, Dissens' ausräumen". Nachdem Watzke in der vergangenen Spielzeit mehrmals deutlich gemacht hatte, dass der BVB unter keinen Umständen mehrere Leistungsträger abgeben würde, gingen mit Mats Hummels, Ilkay Gündogan und Henrikh Mkhitaryan im vergangenen Sommer gleich drei Top-Stars aus allen drei Phasen des Spiels.

Reinhard Rauball, Präsident des Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund, hingegen hat Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke im Disput mit Trainer Thomas Tuchel öffentlich den Rücken gestärkt. Dieses Vertrauen in ihn sollte man schon haben.“ Via „Süddeutscher Zeitung“ bescheinigte Rauball Watzke eine „ganz herausragende Arbeit in einer unfassbar schwierigen Lage“. BVB-Sportdirektor Michael Zorc: "Unser Fokus liegt voll auf den letzten beiden Bundesligaspielen und dem Pokal-Finale in Berlin!"

Der Bruch zwischen Tuchel und Mislintat ist ein Beleg für die Schwierigkeiten, die es im Binnenverhältnis schon lange vor der Meinungsverschiedenheit gab, die aus der schnellen Neuansetzung des Spiels in der Champions League gegen AS Monaco resultierte.

Tuchel selbst war in der Öffentlichkeit für seinen Umgang mit der Situation nach dem Anschlag allgemein gelobt worden.

Das heißt wohl im Umkehrschluss, dass der aktuelle BVB-Coach offensichtlich nicht immer das Wohlergehen des Traditionsklubs im Auge hat. "Ein solcher Wunsch ist aber nicht an uns herangetragen worden", stellte das Borussia-Urgestein Rauball klar.

Die eigentlich an die UEFA gerichtete Tuchel-Kritik wurde vereinsintern auch als Attacke auf Watzke gewertet. Dass der Coach in den Medien als einfühlsamer Krisenmanager gefeiert wurde, während der Geschäftsführer als kühler und auf Kommerz bedachter Vereinsboss dastand, trug nicht zur Verbesserung des Reizklimas bei. Das gilt bis heute“, wurde Rauball von der „Bild“-Zeitung und dem „Kicker“ (Montagsausgaben) zitiert. "Man muss die Entscheidung auch in Relation zum Zeitpunkt kurz nach dem Anschlag, zum Kenntnisstand und zur internen Kommunikation sehen", sagte er den "Ruhr Nachrichten".

Dass sich Watzke und Tuchel nicht besonders grün sind, ist in Dortmund ein offenes Geheimnis. "Ich werde in Augsburg Cheftrainer von Dortmund sein, so viel ist sicher". Mit den Südfranzosen hat er in seiner ersten Saison auf Anhieb Ligaplatz 3 und damit die Qualifikation für die Champions League erreicht.

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