Trump entscheidet nicht vor G7 über Rückzug aus Pariser Klimaabkommen

Donald Trump

Die US-Regierung hatte im März angekündigt, dass sie ihre Haltung zu dem Klimaschutzabkommen bis zum Gipfel der sieben führenden Industriestaaten (G7) Ende Mai auf Sizilien festlegen wolle. Damit wurde das Treffen bereits zum zweiten Mal verschoben.

US-Außenminister Rex Tillerson sagte während der Senatsanhörung zu seiner Amtsbestätigung im Januar dieses Jahres, er unterstütze das Abkommen. Grund sind offenbar gegensätzliche Meinungen in Trumps Umfeld zu dem Abkommen.

Sollten die USA aussteigen, wäre dies ein schwerer Schlag für das Abkommen, das als Meilenstein im Kampf gegen den Klimawandel gilt.

Trump hatte vor seiner Wahl zum US-Präsidenten einen Ausstieg aus dem Klimaschutzvertrag verkündet, das von seinem Vorgänger Barack Obama vorangetrieben worden war. In einem Telefonat mit dem künftigen französischen Präsidenten Emmanuel Macron sagte Xi nach Angaben des Außenministeriums in Peking, das Abkommen sei "hart verdient". Das Treffen war angesetzt worden, um die interne Differenzen darüber auszuräumen, ob Präsident Donald Trump an der im Wahlkampf versprochenen Aufkündigung des Klimapakts von 2015 festhalten soll.

Eine Entscheidung, ob die USA ihre Mitgliedschaft beim Pariser Klimaschutzabkommen beenden, ist damit auf mehrere Wochen aufgeschoben. Trump setzt hingegen wieder verstärkt auf die fossilen Energieträger. Die WWF-Referentin für Klimapolitik, Kristin Reißig, sagte in Bonn, die Fakten zeigten eines ganz deutlich: "In den USA schreiten die Klimaschutzbemühungen weiter voran". Der Pariser Weltklimavertrag sieht vor, den Anstieg der Erderwärmung auf maximal zwei Grad im Vergleich zur vorindustriellen Zeit zu begrenzen. Sie arbeiten an einem "Regelbuch" zur Umsetzung des Pariser Abkommens.

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