Bild: Favre Favorit auf Tuchel-Nachfolge beim BVB

14955000227FBA2D

Der ehemalige Trainer von Borussia Mönchengladbach steht derzeit beim OGC Nizza in der französischen Ligue 1 unter Vertrag und ist dort erfolgreich: Nizza ist als Tabellendritter sicher für die Champions-League-Qualifikation qualifiziert. Sein ursprünglich bis 2020 datierter Vertrag wurde im vergangenen September um zwei Jahre bis Ende Juni 2018 reduziert. "Ich war im Krisenstab dabei und habe alles mitgetragen". Watzke handelt bewusst im Sinne der Aktionäre (Handelsblatt) und verpasst Tuchel deswegen bewusst eine Breitseite. Der deutsche Traditionsklub spielt eigentlich eine ansprechende Saison, steht als Dritter der Bundesliga vor dem direkten Einzug in die Champions League und zudem im Pokalfinale. "Hans-Joachim Watzke hat jahrelang bewiesen, dass er in schwierigen Situationen nicht an sich, sondern nur an den BVB denkt", sagte Rauball: "Dieses Vertrauen in ihn sollte man schon haben". Klub-Chef Watzke hatte die Dissonanzen mit Tuchel in einem bemerkenswerten Interview mit der Funke-Mediengruppe am Tag des Spiels gegen Hoffenheim letzten Samstag publik gemacht. Stattdessen hätten alle Beteiligten - auch Tuchel - die Möglichkeit gehabt, sich gegen den Spieltermin auszusprechen. "Ein solcher Wunsch ist aber nicht an uns herangetragen worden", stellte das Borussia-Urgestein Rauball klar.

Calmund: "Für beide - Watzke und Tuchel - gab es Verständnis und Lob dafür, wie sie die Angelegenheit gemanagt haben". Tuchel selbst wollte die Watzke-Aussagen nicht kommentieren, machte allerdings keinen Hehl daraus, dass er den Zeitpunkt für dieses Interview in der Schlussphase der Saison als höchst deplatziert einschätzte. Die "Süddeutsche" berichtete detailliert von Problemen des BVB-Umfeldes mit dem eigenbrötlerischen Fußballlehrer. "Wenn du besonders gelobt wirst vom Trainer, richtest du dich am besten darauf ein, dass du demnächst nicht mal im Kader bist", wurde ein nicht namentlich genannter Spieler zitiert. Von einer engen Beziehung "kann keine Rede sein", betont ein weiterer Spieler: "Das ist eine reine Mediensache".

Tuchel und einige Spieler hatten angegeben, sich vom Geschäftsführer gedrängt gefühlt zu haben, am Tag nach dem Anschlag zu spielen.

Für den Fall einer Trennung müsste sich Tuchel nicht um seine Zukunft sorgen.

Related:

Comments

Latest news

Kräftige Einbußen bei britischer Großbank HSBC
Bankchef Stuart Gulliver und der scheidende Verwaltungsratschef Douglas Flint fahren seit Jahren einen Schrumpfkurs. Fachleute hatten einen noch stärkeren Gewinnrückgang erwartet.

Einbrechern drohen künftig härtere Strafen
Dazu gehört auch: "Wohnungseinbrüche sollen in Zukunft härter bestraft werden", sagte Bundesjustizminister Heiko Maas. Unions-Fraktionschef Volker Kauder (CDU) warf der SPD erneut vor, bei dem Vorhaben zu lange gezögert zu haben.

Seoul: Moon Jae In erklärt sich zum Sieger
Der 64-jährige frühere Menschenrechtsanwalt hatte bei der Präsidentenwahl im Dezember 2012 gegen Park verloren. Die südkoreanische Wahlkommission bestätigte unterdessen den Sieg des Kandidaten der Demokratischen Partei.

Nahost-Konflikt: Abbas will sich mit Netanjahu treffen
Notwendig sei ein "ehrlicher und offener Dialog", sagte er bei einem Treffen mit dem israelischen Präsidenten Reuven Rivlin. Abermals mahnte der frühere Bundesaußenminister die Konfliktparteien zum Festhalten am Prinzip der Zwei-Staaten-Lösung.

Südkorea: Südkoreas Präsident will sich mit Kim Jong Un treffen
Mit der Bestätigung habe die fünfjährige Amtszeit Moons offiziell begonnen, sagte ein Sprecher des Präsidialamts in Seoul . Südkorea hatte den Industriepark im Februar 2016 aufgegeben, nachdem Nordkorea eine Langstreckenrakete gestartet hatte.

Other news