FIFA ermittelt wegen Pogba-Transfer nach Manchester

Celta Vigo v Manchester United- UEFA Europa League- Semi Final First leg

In einem Enthüllungsbuch, das auf Unterlagen der Whistleblower der Plattform Football-Leaks beruht, wird jetzt veröffentlicht, dass Fußballprofi Zlatan Ibrahimovic bei Manchester United angeblich eine Gage von rund 22,8 Millionen Euro im Jahr kassiert haben soll. Das geht aus einem Kapitel des SPIEGEL-Buchs "Football Leaks - Die schmutzigen Geschäfte im Profifußball" hervor, das am Donnerstag dieser Woche erscheint.

10,2 Millionen Euro brutto soll das Grundgehalt des Franzosen in seiner ersten Saison bei Manchester United betragen. Alle drei Parteien wurden dabei eingebunden, so der Bericht.

An dem mit bislang 105 Millionen Euro teuersten Vereinswechsel der Fußball-Geschichte soll Raiola 49 Millionen Euro verdient haben.

Raiola leitete Nachfragen zu diesen Honoraren an seinen Anwalt in Manchester weiter.

3,4 Millionen Euro zusätzlich soll Manchester United für die Abtretung der Werberechte für die laufende Saison an den französischen Teamspieler bezahlt haben. Anhand der Verträge der beiden Sommerneuzugänge von Manchester United, Paul Pogba und Zlatan Ibrahimovic, wird ein Sittenbild des Business gezeichnet.

Im Mittelpunkt steht demnach der Berater Mino Raiola, der den Deal des französischen Nationalspielers von Juventus zu Manchester United eingefädelt hatte.

Am 1. Juli 2016 vereinbarten Manchester United und Ibrahimovic einen "Premier League Contract", der bis zum 30. Juni 2017 gültig ist.

Einen offiziellen Grund für die Untersuchung nannte die Quelle der FIFA nicht. Diese wurde in einer Zusatzvereinbarung in seinem Vertrag unter dem Begriff "Goal and Assist Bonuses" geregelt. Denn die gab es, den Angaben zufolge, nach einem Bonussystem, das nach jedem fünften erzielten Tor noch einen Sprung nach oben rückte, vom 20. Treffer aber - der anvisierten Minimum-Tor-Zielvereinbarung mit ManU - aber auf einen etwas niedrigeren Wert zurückdrehte.

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