Formel 1: Vettel holt Pole Position in Russland vor Räikkönen

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Von wegen Nummer zwei im Team. Max Verstappen (NL) Red Bull 1:00,416, 6. Davon profitiert Sebastian Vettel. Der Abstand zwischen Hamilton und Bottas (Platz drei) beträgt nur noch zehn Punkte. Mit großer Sicherheit und Ruhe spulte der 27-Jährige seine Runden ab. 14* Carlos Sainz (ESP), Toro Rosso-Renault. Stattdessen kann es schon reichen, wenn man einfach seine eigene Performance abliefert. Podestplatz seiner Karriere, auf den ersten Russland-Sieg muss er aber weiter warten. Durchaus riskant, aber am Ende zahlte sich der XXL-Stint auf Ultrasoft-Reifen aus. Rang - nur 16 Piloten erreichten das Ziel. In der WM-Wertung hat der 29 Jahre alte gebürtige Heppenheimer vor dem vierten Saisonrennen am Sonntag (14.00 Uhr MESz) sieben Punkte Vorsprung auf Hamilton. Zwar unterlief Stroll direkt nach dem Start ein Fahrfehler, der beinahe in einen Crash mit Hülkenberg mündete. So wird es nur eine Frage der Zeit sein, ehe Stroll sich über die ersten Pünktchen freuen darf. Vettels Teamkollege Kimi Räikkönen holte in einem höchst spannenden Finale in Sotschi auch den zweiten Startplatz für die Scuderia.

Zum ersten Mal in dieser Saison kam für die Fahrer des Teams Sauber das Aus schon nach dem ersten Teil des Qualifyings. Das Verhältnis zwischen Bottas und Hamilton sei komplett anders.

Das Rennen begann dann suboptimal: Wegen eines schlechten Starts verlor Räikkönen eine Position an Bottas und konnte sich nur mit Ach und Krach vor Hamilton halten. "Ich hätte mit den anderen mithalten können, aber so musste ich um mindestens eine Sekunde pro Runde langsamer fahren". Nach 52 Runden auf dem Autodrom im Olympia-Ort von 2014 lag er knapp vor Vettel und sicherte Mercedes den vierten Sieg im vierten Rennen in Russland. Es blieb nur die faire Gratulation im Parc Ferme. Denn sein Teamrivale Lewis Hamilton landete im zweiten Silberpfeil nur auf Position vier. Massa weiter: „Valtteri hätte er in der letzten Runde sowieso nicht mehr gekriegt. Eine unnötige Aktion war es dennoch. Daher waren die Lehren aus Bahrain für Russland vielleicht weniger gut umzusetzen als sie es für den kommenden Grand Prix von Spanien sein werden. Auf der Strecke gab es so gut wie keine Überholmanöver.

Vettels erste Pole Position nach 588 Tagen war keine Sieggarantie.

Da wollen wir bei den ersten Europa-Rennen in Barcelona und Monte Carlo aber bitte mehr sehen!

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