Fußball - Real Madrid im Finale der Champions League

Zinedine Zidane will nicht dass sich sein Team auf dem guten Hinspielergebnis ausruht

"Real Madrid hat eine ganz spezielle Verbindung mit diesem Bewerb".

Titelverteidiger Real Madrid hat mit unerwartet viel Mühe seinen sechsten Finaleinzug in der Champions League perfekt gemacht und kann am 3. Juni in Cardiff Geschichte schreiben. In der Champions League 2014 (4:1 nach Verlängerung) und 2016 (5:3 im Elfmeterschießen nach 1:1 nach Verlängerung) feierten Superstar Cristiano Ronaldo, der in der Vorwoche mit seinem Triple-Pack beim 3:0 der Matchwinner war, und seine Kollegen jeweils Finaltriumphe über Atlético, das zuletzt auch in einem engen Viertelfinale 2015 mit dem Gesamtscore von 0:1 das Nachsehen hatte. Und zudem erstmals seit 1958 auch das Double aus Meisterschaft und Königsklassen-Triumph schaffen.

Die Colchoneros legten vor 50.000 Zuschauern in der baufälligen Kultstätte gegen das Team von Trainer Zinedine Zidane wie angekündigt los wie die Feuerwehr. Interessanter als der 4:0-Sieg bei Absteiger Granada war jedoch die Aufstellung. Entsprechend ausgelassen feierten die Spieler von Real Madrid das Weiterkommen gegen Atlético - zunächst im Regen nach dem Spiel auf dem Platz, anschließend in der Kabine. "Was diesem Team noch fehlt, ist eine große erfolgreiche Aufholjagd in europäischen Wettbewerben, und morgen wird es soweit sein", sagte Mittelfeldspieler Gabi. -Runde eine 0:3-Auswärtspleite aufzuholen - mit einer Ausnahme: Dem FC Barcelona. Der Gegner gibt dennoch nicht auf.

Um eine Chance zu haben, dürfe man kein Tor zulassen, sagte Saul Niguez. Der Argentinier ist nicht der Einzige, der das so sieht. "Ich bin überzeugt, dass wir das schaffen können", betonte Atlético-Trainer Diego Simeone. Seit 1966 war die Schüssel mit der Autobahn unter der Haupttribüne Heimstätte des Klubs, hier erlebte der Weltpokalsieger von 1974 insgesamt 142 Europapokal-Spiele, gewann 104 davon. Kann Stadtrivale Atlético da noch ein Wörtchen mitreden?

Ein denkwürdiges Spiel wird es wohl so oder so.

Im Vorfeld der Partie gab es bereits Sticheleien aus beiden Lagern, sodass die spanische Zeitung "El Pais" für das Rückspiel einen "Krieg" voraussagt.

Madrid - Es ist die letzte Europa-Nacht im legendären Estadio Vicente Calderon, und noch einmal hofft Atletico Madrid auf ein Wunder - doch wahrscheinlich wird es ein trauriger Abschied. Es wird das letzte Stadtduell im alt-ehrwürdigen Bauwerk am Manzanares-Ufer.

Ein Blick auf die Statistik macht Atlético Hoffnung. Bemerkungen: Real Madrid ohne Bale, Carvajal, Pepe (alle verletzt).

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