Real folgt Juve ins Königsklasse-Finale - Trotz 1:2 gegen Atlético

Zinedine Zidane will nicht dass sich sein Team auf dem guten Hinspielergebnis ausruht

Bei Real Madrid kümmert man sich unterdessen schon mehr um das Finale in Cardiff. Nach dem klaren 3:0-Erfolg im Halbfinal-Hinspiel vor acht Tagen konnten sich die "Königlichen" im Rückspiel bei Atletico Madrid eine 1:2 (1:2)-Niederlage leisten.

Am Samstag, 3. Juni, kommt es in Cardiff ab 20.45 Uhr zum zweiten Mal in der Geschichte der Champions League zum Final zwischen dem elffachen Sieger Real Madrid und dem zweifachen Gewinner Juventus Turin. "Wir müssen aufs Feld gehen und versuchen, alles zu tun, um zu gewinnen", sagte der Coach des Titelverteidigers vor dem Fußball-Derby am Mittwoch im Vicente-Calderón-Stadion.

Atlético-Fan und TM-User "Pichichi" kann den Wechsel aus Theos Sicht nicht nachvollziehen: "Ich frage mich ernsthaft, was das vom Spieler aus soll. die Einsatzchancen sind in entscheidenden Partien garantiert nicht höher".

Atlético braucht eine historische Leistung, um noch anstelle von Real zum dritten Mal in den vergangenen vier Jahren ins Champions-League-Endspiel einzuziehen. Torjäger Griezmann legte dann vom Punkt nach, nachdem Varane im Real-Strafraum Torres unfair von den Beinen geholt hatte. Dass man Atlético unter anderem in den Königsklassen-Finals von 2014 und 2016 bezwang sowie im Viertelfinale von 2015 aus dem Wettbewerb warf, zählt für Zidane am Mittwoch ebenfalls nicht. Gut 50 Jahre nach ihrer Einweihung wird die Arena abgerissen, und Atletico zieht ins 68'000 Plätze grosse Estadio Olimpico. Deutlich entschlossener präsentierte sich im weiteren Verlauf aber der Gastgeber, der sich zwischen der zwölften und 16. Minute mit einem Doppelschlag für die Mühen belohnte: Nach einer Ecke gewann Saúl Ñíguez das Luftduell gegen Cristiano Ronaldo und köpfte zum 1:0 ein.

Das 0:2 schien Real nicht zu schocken. Dort scheiterte Kroos mit seinem Abschluss an Atléticos Torwart Jan Oblak, doch Isco traf im Nachschuss.

Der Mannschaft von Trainer Zinedine Zidane gab der Treffer dagegen zusätzliche Sicherheit. Für Ruhe aus der Sicht der "Königlichen" sorgte erst Isco mit seinem Tor in der 42. Minute. Navas reagierte gegen Yannick Carrasco und Kevin Gameiro jedoch stark. Weder von Ronaldo noch von Kroos, der im Finale auf seinen Kumpel und Weltmeister-Kollegen Sami Khedira trifft, war vor der Pause viel zu sehen.

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