Vettel Dritter im letzten Freien Training - Hamilton Zweiter

Sebastian Vettel holte sich den Sieg beim Großen Preis von Bahrain

Der viermalige Formel-1-Weltmeister aus Heppenheim verwies den britischen Dreifach-Champion beim Großen Preis von Bahrain auf den zweiten Platz. Der Finne startet heute zum ersten Mal in seiner Karriere von der Pole Position. Eine neue Erfahrung für den finnischen Neuzugang von Mercedes und Teamkollegen des Qualifikationszweiten Hamilton.

Denn viel besser hätte der Auftakt für Vettel und Ferrari nicht verlaufen können.

Pole-Position-Mann Valtteri Bottas fehlte über das gesamte Rennen der Speed. Und es stehen noch genügend Grand Prix mit möglichem Hitze-Faktor wie Ungarn, Italien, Singapur, Malaysia, USA, Mexiko oder das Finale in Abu Dhabi an. 5 Kimi Räikkönen (FIN), Ferrari, 0,798. Aber so sei das Leben, kommentierte der 27 Jahre alte Nachfolger des zurückgetreten Weltmeister Nico Rosberg die zweifache Teamorder. Der ehemalige DTM-Fahrer in Diensten des Williams-Teams absolvierte 126 Umläufe und hatte als Achter letztendlich weniger als eine Sekunde Rückstand. Eingebremst wird der Finne jedenfalls nicht. Mit 23 Punkten ist Bottas WM-Vierter, Vettel und Hamilton haben jeweils 43 Zähler.

Der Vorsprung auf Lewis Hamilton und Mercedes ist mit sieben bzw. drei Punkten zwar nicht groß, doch ein Blick in die Vergangenheit birgt durchaus Grund zum Optimismus.

Eine der Marotten von Sebastian Vettel ist es, seine Freude über einen Erfolg in der Formel 1 auch an der Größe und Form des Pokals festzumachen. Einen so guten Saisonstart hat Vettel nämlich zuvor erst einmal hingelegt - 2011, als er zum zweiten Mal mit Red Bull den Titel geholt hatte.

Auf dem rauen Asphalt, auf den stetig Wüstensand geweht wurde, wollten Vettel & Co. die perfekte Reifenstrategie finden. Sand, der von der Wüste stetig auf den Kurs geweht wird, erschwert den Umgang mit den Reifen zusätzlich. Hülkenberg (Emmerich) Renault 1:20,188, 10. Dabei hat Wehrlein nach seinem Unfall im Januar noch immer Schmerzen im Rücken, doch er hat sich durchgebissen. Und er sorgte gleich für ein Top-Ergebnis für ihn selbst und sein Team. Beim Unfall hatte sich Wehrlein unter anderem drei Brustwirbel gebrochen. Er ließ beide McLaren hinter sich, auch seinen Mercedes-Nachwuchskollegen Esteban Ocon, der von Force India den Vorzug vor dem Ex-Meister der DTM bekommen hatte.

Marcus Ericsson, der zweite Sauber-Fahrer, hatte im Wüstenstaat wenig Fortune: Der Schwede fuhr am Schluss des Feldes, als er wenige Runden vor dem Ende des Rennens wegen eines Getriebeschadens ausschied.

"La Stampa": "Es ist eine Weltmeisterschaft der zwei Geschwindigkeiten: Vettel gegen Hamilton ist das Duell, das der Meisterschaft gerecht wird, während Bottas-Räikkönen die Konfrontation zweier Wasserträger ist". Nun will Wehrlein zeigen, dass er auch über 57 Runden wieder für eine Überraschung gut ist.

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