Apple wird iTunes im Windows Store anbieten

Apple wird iTunes im Windows Store anbieten

Microsoft will mit neuen Werkzeugen für Entwickler sein Betriebssystem Windows 10 weiter zu einer universellen Plattform ausbauen.

Bisher musste die Shell relativ umständlich aktiviert werden. Auch Nutzer des Linux-Subsystems können sich in Zukunft per Store bedienen und Ubuntu, SuSE Linux oder Fedora per Windows Store installieren.

Das Problem ist allerdings, dass Microsoft nur Browser im Microsoft-Store zulässt, welche die von Microsoft getestete und zur Verfügung gestellten HTML- und JavaScript-Engines nutzt. Wenn diese Zahlen stimmen, würde das eine Gesamtinstallationsbasis von 1,720 Milliarden Windows-Geräten bedeuten. Neue Geräte blieb Microsoft während der Keynote aber schuldig.

Eine Neuerung sind die Chat-Bots, die Entwickler für Microsofts Suchmaschine Bing programmieren können. Kurz: Chrome wird es wohl nicht für Windows 10 S geben. So soll das Weiterarbeiten an der Stelle ermöglicht werden, an der man zuletzt unter Windows 10 aufgehört hat - oder andersherum. Zumindest Office hat Microsoft noch selbst in der Hand, eine Aussage darüber, ob es eine Version mit allen Features im Store geben wird, gab es zwar nicht, in einem Video war aber kurz Office365 als UWP-App im Store zu sehen.

Als Teil des Fall Creators Updates wird Microsoft außerdem seinen Cloud-Speicher OneDrive beziehungsweise dessen Integration mit Windows 10 überarbeiten.

Dazu wird man einerseits auf die Unterstützung von Hardware-Herstellern angewiesen sein, andererseits bietet eine Betriebssystem-basierte Smart-Home-Initiative größere Anwendungsmöglichkeiten. Der in Windows 10 eingeführte Browser Edge verkörperte diesen Wandel: Anders als beim Vorgänger Internet Explorer hat Microsoft bei Edge fast komplett auf Sonderwege verzichtet und stattdessen auf Standards gesetzt. Microsoft wurde damals von der EU zu einer halben Milliarde Dollar Strafzahlung verdonnert.

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