HSV erfüllt Lizenzvorgaben für Bundesliga und 2. Liga

Klaus-Michael Kühne

Manchmal muss man die Dinge beim Namen nennen: Klaus-Michael Kühne hat dem HSV - bitte verzeihen Sie den Ausdruck - wieder mal den Arsch gerettet.

"Wir haben die notwendigen Maßnahmen getroffen, um sowohl für die Bundesliga als auch für die 2. Liga die erforderliche Spielgenehmigung zu erhalten", so HSV-Vorstand Frank Wettstein, der in Gesellschafter Klaus-Michael Kühne um einen verlässlichen Partner weiß. Das teilte der Club am Donnerstag mit. "Mit diesen durch die Ausgliederung geschaffenen Möglichkeiten und der Umsetzung unserer vereinbarten Maßnahmen erfüllen wir als HSV Fußball AG die Lizenzvorgaben der Deutschen Fußball-Liga für die Spielzeit 2017/18 für die Bundesliga und auch für die 2. Liga", betonte Wettstein.

In einer Vereinbarung vom 28. April wurde eine Kapitalerhöhung bei der HSV Fußball AG beschlossen, die insgesamt 312.500 Aktien umfasst. Denn laut Satzung dürfen insgesamt nur 24,9 Prozent der Anteile vergeben werden - 20 Prozent sind es schon. Zusätzlich wurde im September 2016 im Zuge der Stadionrefinanzierung ein Schuldscheindarlehen bei überwiegend institutionellen Anlegern in einem Volumen von 40 Millionen Euro platziert. Neben seinen nun weiter aufgestockten Anteilen an der AG zahlt Kühne bis 2019 vier Millionen Euro pro Jahr für die Rechte am Stadionnamen und hat dem Bundesligisten bei der Ablösung des Stadionkredits und auch immer wieder bei Transfers unter die Arme gegriffen.

Noch am Mittwoch hatte Kühne seinem Frust angesichts der Krise beim HSV in einem Sport-Bild-Interview Luft gemacht. "Die Finanzen wurden zerrüttet, der Klub wandert auf einem schmalen Grat", sagte der Unternehmer, deutete gleichzeitig aber auch weitere Investitionen an.

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