Italien: Giro: Für Greipel reicht es auf 5. Etappe nicht zum Sieg

André Greipel

Doch der Slowene hatte sich in der sizilianischen Stadt um eine Runde verzählt und jubelte zu früh! Die Etappe kam übrigens im Heimatort von Vorjahressieger und Topfavorit Vincenzo Nibali an.

Topsprinter André Greipel (Lotto-Soudal) hat auf der 5. Etappe der traditionellen Italienrundfahrt einen Podiumsplatz verpasst.

Das Rosa Trikot des Gesamtführenden verteidigte der mit dem Hauptfeld angekommene Luxemburger Bob Jungels.

"Das war mit Sicherheit der größte Erfolg meiner Karriere", gab sich Diller anschließend überschwänglich.

Für einen Lacher sorgte Luka Pibernik. Der 23-Jährige vom Team Bahrain-Merida hatte sich bei der Ankunft in Messina schon wie der Sieger gefühlt und die Arme in die Luft gerissen. Der mit breiter Brust jubelnde Pibernik hatte aber schlicht ignoriert, dass nach der Zieldurchfahrt noch eine weitere Runde über knapp 6 Kilometer zu fahren war.

Auf der Etappe mit zwei mittleren Anstiegen im ersten Teil und einem flachen Teil danach hatten lange Zeit der Russe Jewgeni Schalunow und der Pole Maciej Paterski das Geschehen bestimmt. Die siebte Etappe am Freitag sollte dem Deutschen, der den zweiten Abschnitt gewonnen hatte, wieder besser liegen.

Rund 200 m vor der Ziellinie lancierte Dillier den Sprint, am Ende reichte es ihm gegenüber dem eher stärker eingestuften Stuyven um wenige Zentimeter zu seinem ersten Sieg an einer grossen Rundfahrt. Der 22 Jahre alte Kolumbianer war im Sommer des Vorjahres noch bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro auf der Bahn dabei. Jakub Mareczko (Italien) - Wilier Triestina + 0 Sek.; 3.

Auftaktsieger Lukas Pöstlberger aus Österreich vom deutschen Team Bora-hansgrohe musste erst auf den letzten Metern abreißen lassen und kam mit zwölf Sekunden Rückstand als Dritter ins Ziel.

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