Konflikte Justiz Türkei: Türkei: Razzia gegen Istanbuler Börse - 57 Festnahmen

Bereits im April sind bei einer landesweiten Razzia in der Türkei im Zusammenhang mit der Gülen-Bewegung mehr als eintausend Verdächtige festgenommen worden

Schon am Donnerstagabend war bekannt geworden, dass in der Türkei eine für eine linksgerichtete Nachrichtenagentur arbeitende deutsche Übersetzerin festgenommen wurde. Die Verhaftungen fanden am frühen Freitagmorgen in sechs verschiedenen Provinzen statt.

Börse Istanbul: Auch hier haben viele Menschen nach dem Putschversuch ihren Job verloren.

Insgesamt sollen mehr als hundert Haftbefehle ausgestellt worden sein, die Razzien dauern weiter an.

Seit dem Putschversuch in der Türkei im vergangenen Juli wurden wegen angeblicher Verbindungen zur Gülen-Bewegung mehr als 113.000 Menschen festgenommen. Wie die Zeitung "Habertürk" auf ihrer Internetseite berichtete, richteten sich die Razzien am Freitag gegen frühere Mitarbeiter der Istanbuler Börse. Sie geht seitdem mit massenhaften Festnahmen gegen vermeintliche Gegner und mutmaßliche Unterstützer der Revolte vor. Ihnen werde vorgeworfen, den verschlüsselten Kurzmitteilungsdienst ByLock genutzt zu haben, der laut der Regierung eigens für die Gülen-Anhänger entwickelt wurde. Die Regierung macht die Bewegung des in den USA lebenden islamischen Predigers Fethullah Gülen für den Putschversuch verantwortlich.

Seit dem Putschversuch im Juli wurden in der Türkei bereits zehntausende mutmassliche Gülen-Anhänger inhaftiert oder aus dem Staatsdienst entlassen.

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