Russischer Außenminister Lawrow zu Besuch bei Donald Trump

Gespräch über Lage in Syrien und in der Ukraine

Wie das Weiße Haus erst wenige Stunden vor dem Treffen bekanntgab, wird der russische Chefdiplomat anschließend auch von US-Präsident Donald Trump im Oval Office empfangen.

Die Bilder zeigen einen grinsenden US-Präsidenten, der seinen russischen Gästen die Hände schüttelt. Er ist das bislang ranghöchste russische Regierungsmitglied, mit dem sich Trump trifft.

Lawrow betonte zudem, eine Einmischung Russlands in den US-Wahlkampf habe es nie gegeben: "Ich denke, dass Politiker dem US-System grossen Schaden zufügen, wenn sie behaupten, dass jemand von aussen die USA kontrolliert".

Der Besuch fällt allerdings in eine unruhige Zeit: Seit Wochen wird Trump von möglichen illegalen Kontakten seines Wahlkampfteams nach Russland verfolgt. Es passierten Dinge, die sehr positiv seien, erklärte er vor Journalisten im Weißen Haus. Als ein Reporter Sergej Lawrow nach Comey fragte, sagte der russische Außenminister: "Wurde er gefeuert?" Die Beziehungen beider Länder hatten sich zuletzt verschlechtert. Auch das Weiße Haus bestätigte das Treffen.

Nach Darstellung Lawrows werden sich Kreml-Chef Wladimir Putin und Trump am Rande des G20-Gipfels im Juli in Hamburg treffen. Einer der Gründe ist der US-Raketenangriff Anfang April auf einen Stützpunkt der syrischen Regierungsarmee.

Weiter habe Trump an Moskau appelliert, zur Beilegung des Konflikts in der Ostukraine das Abkommen von Minsk durch einen totalen Waffenstillstand "vollständig umzusetzen". Die Ukraine und der Westen werfen Russland vor, die prorussischen Separatisten zu unterstützen, was Moskau jedoch bestreitet.

Für den langjährigen russischen Aussenminister ist es die erste USA-Reise seit vier Jahren. Deshalb müsse eine solche Begegnung gut vorbereitet werden, "und das tun wir jetzt". "Wir sind nicht von den Russen darüber informiert worden, dass deren offizieller Fotograf zwei Hüte aufhatte und die Fotos über die staatliche Nachrichtenagentur veröffentlichen würde", sagte ein US-Offizieller der "Washington Post". Angeblich hatte er vor der Präsidentenwahl immer wieder Kontakt mit Trumps früherem Sicherheitsberater Michael Flynn.

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