Wahlen: ARD-Deutschlandtrend: SPD sackt deutlich ab, CDU legt zu

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Sie vergrößert damit ihren Vorsprung auf ihren sozialdemokratischen Herausforderer Martin Schulz weiter (36 Prozent).

Neuer Dämpfer für den SPD-Kanzlerkandidaten Martin Schulz: Vor der wichtigen Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen sind die Sozialdemokraten in der Wählergunst auf Bundesebene weiter abgesackt. Ende März hatte der SPD-Chef gar mit 45 Prozent neun Punkte vor Merkel gelegen.

Die Grünen verharren nach der am Donnerstag veröffentlichten Umfrage von Infratest dimap bundesweit bei 8 Prozent, die Linken bei 7 Prozent.

Die Grünen verlieren einen Prozentpunkt auf 6,5 Prozent, die FDP steigt um 1,5 Prozentpunkte auf 13,5 Prozent.

Bei der Frage, welche Partei nach der Bundestagswahl im September die Regierung führen soll, zeigt sich eine große Veränderung zum ARD-Deutschlandtrend im Februar - als Schulz gerade als Kanzlerkandidat nominiert worden war.

Aktuell sind nun wieder 47 Prozent der Befragten der Meinung, dass CDU/CSU die nächste Regierung führen sollen - ein sattes Plus von acht Prozentpunkten im Vergleich zu Anfang Februar. 36 Prozent sind der Auffassung, dass die nächste Bundesregierung von SPD geführt sein soll (-14 Prozentpunkte). 69 Prozent meinen, dass Merkel dafür sorgt, dass es Deutschland in einer unruhigen Welt gut geht.

Mit Blick auf Schulz sagen 66 Prozent, dass ihnen nicht klar sei, welche Politik er umsetzen wolle.

Die CDU hat demnach 4 Prozentpunkte im Vergleich zur letzten Stichprobe des Meinungsforschungsinstituts vor gut zwei Wochen hinzugewonnen, die SPD dagegen 6 Punkte verloren. Auf Platz eins der Liste stand Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) mit 66 Prozent. Mit der Arbeit von Außenminister Sigmar Gabriel sind 63 Prozent zufrieden beziehungsweise sehr zufrieden (plus 7). Schulz erreichte einen Zufriedenheitswert von 42 Prozent, sechs Punkte weniger als im Januar. Laut aktuellem ZDF-Politbarometer käme die SPD hier auf 31 Prozent, die CDU hingegen auf 32 Prozent.

Auch im zweiten Merkel-Schulz-Vergleich kommt der SPD-Kandidat nicht gut weg. -10.05.2017 - Erhebungsverfahren: Telefoninterviews (CATI) - Stichprobe: Repräsentative Zufallsauswahl/Dual Frame - Fehlertoleranz: 1,4* bis 3,1** Prozentpunkte * bei einem Anteilswert von 5%; ** bei einem Anteilswert von 50%.

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