Windows 10 S muss vermutlich ohne Google Chrome auskommen

Home Hub ergänzt Cortana

Das wäre erst einmal nicht weiter schlimm, denn die App Stores haben sich schließlich auch auf den Smartphones und Tablets bewährt, aber Microsoft sperrt sich komplett gegen Installationen aus anderen Quellen.

Bisher kommt Microsoft mit seinem Windows Store nicht wirklich voran. Selbst falls Browser-Alternativen wie Chrome oder Firefox künftig im Store zu haben sind, lassen sie sich zwar installieren und verwenden, nicht aber als Standard-App zum Öffnen von Websites und HTML-Dokumenten einstellen. Mit einem Fokus auf Cloud-Services soll die abgespeckte Windows-Variante vor allem im Bildungsbereich reüssieren, und dem dort zuletzt sehr erfolgreichen Chromebooks erneute Konkurrenz machen. Als das Unternehmen Windows 10 vor zwei Jahren auf der Build 2015 vorstellte, hatte es ein ehrgeiziges Ziel ausgerufen.

Lorraine Bardeen stellte mit "Windows Story Remix" auch eine neue Anwendung für Foto- und Video-Bearbeitung vor, die privaten Anwendern Möglichkeiten bieten soll, die bislang normalerweise Profis vorbehalten waren. Wenn diese Zahlen stimmen, würde das eine Gesamtinstallationsbasis von 1,720 Milliarden Windows-Geräten bedeuten. An den passenden Geräten soll es dabei auch nicht mangeln: Microsoft hat Harman Kardon, HP und Intel als offizielle Hardware-Partner vorgestellt.

Als Teil des Fall Creators Updates wird Microsoft außerdem seinen Cloud-Speicher OneDrive beziehungsweise dessen Integration mit Windows 10 überarbeiten.

Bleibt abzuwarten, ob Konkurrenten wie Mozilla oder Google tatsächlich die Ressourcen investieren werden, um eine neue Browser-Oberfläche auf Basis von Edge für Windows 10S zu entwickeln.

Der Grund für diese Maßnahme dürfte die chronische Erfolglosigkeit von Bing und Edge sein. Das ist eine deutliche Verbesserung zu den 400 Millionen Nutzern, die Microsoft im Oktober 2016 meldete - und den 200 Millionen im Januar 2016.

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