Ancelotti erwartet "Fest" gegen Leipzig

Szene aus dem Hinspiel Bayern Angreifer Robert Lewandowski im Zweikampf mit dem Leipziger Willi Orban

Obwohl die Teilnahme an der Champions League fixiert ist, geht es für Leipzig heute im Schlager gegen Meister Bayern München um mehr als ums Prestige. "Wir werden den Weg so weitergehen", sagte Leipzig-Trainer Ralph Hasenhüttl: "Es liegt an uns, zu beweisen, dass es doch funktioniert".

Der Leipziger Abwehrchef Willi Orban will zum Confed Cup. Runde zu einigen Duellen zwischen EL- und Abstiegskandidaten kommt. Der erste Auftritt des Rekordmeisters in Leipzig seit der Saison 1993/94 und der letzte Heimauftritt wurden schon vor dem Anpfiff bei der großen Fanparty auf der Fanwiese vor der Arena gefeiert. Unmittelbar nach dem Führungstreffer hatten Poulsen, Sabitzer und Werner, der den Pfosten traf, gute Chancen zum 2:0.

Nach der Pause ging es für die Bayern dann auch ganz schnell wieder zu flott. Lewandowski schickte RB-Keeper Peter Gulacsi in die andere Ecke und schraubte sein Torekonto auf 29. Bei der 0:3-Pleite im Hinspiel hatte der schwedische Nationalspieler früh die Rote Karte gesehen, am Samstag war er nun der überragende Mann auf dem Platz. Saisontor. Die Führung der Gastgeber zur Pause war verdient. Denn während Bayern die älteste Bundesliga-Mannschaft stellt (im Schnitt 28,1 Jahre alt), sind die Leipziger fast vier Jahre jünger und das jüngste Team der Liga (24,2). Vor allem Forsberg war von den Münchnern nicht zu halten - oder nur mit unerlaubten Mitteln, so wie bei Xabi Alonsos Foul, das zum Strafstoß zum 2:1 führte. Der Spanier foult - Elfmeter für Leipzig. Für Werner war es das 20.

Die Miene von Hoeneß wurde immer finsterer, Ancelotti saß mit verschränkten Armen regungslos auf der Trainerbank.

Den Seitenhieb von Bayern-Präsident Uli Hoeneß, der zu Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz meinte, der Bundesliga-Kontrahent müsse sein Konzept mit den U23-Spielern in der Königsklasse aufgeben, konterte Hasenhüttl. Diesmal war es Yussuf Poulsen, der in der 47. Minute den dritten RB-Treffer erzielte. Und das wurde klar, als Werner dem Bayern-Torhüter Starke aus spitzem Winkel zum 4:2 durch die Beine schob. Erst traf Alaba zum Ausgleich, dann stürzte Robben den Neuling ins Tal der Tränen.

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