Darauf muss man achten beim Großen Preis von Spanien

Im Training nur Vierter wird Sebastian Vettel in der Qualifikation Jagd auf die beiden Mercedes machen

Der Mercedes-Pilot Lewis Hamilton startet beim Großen Preis von Spanien von der Pole Position. Vor dem fünften Saisonlauf führt der zweimalige Saisonsieger Vettel (86 Punkte) mit 13 Zählern vor Hamilton, der sich in Spanien für den enttäuschenden vierten Platz vor zwei Wochen in Sotschi revanchieren will. Russland-Sieger Bottas (63) ist Dritter vor Räikkönen (49). Mit nur 0,051 Sekunden Rückstand auf seinen härtesten WM-Verfolger sicherte sich Vettel den zweiten Startplatz.

Auf dem Weg zu seiner ersten Pole in Barcelona unterlief dem viermaligen Formel-1-Weltmeister am Samstag auf dem Circuit de Catalunya kurz vor Ende des Ausscheidungsfahrens ein folgenreicher Verbremser. Bemerkenswert ist jedoch auch, dass in den letzten zehn Jahren zehn verschiedene Fahrer in Barcelona gewannen, darunter die noch aktiven Vettel (2011), Hamilton (2014), Fernando Alonso (2013), Kimi Räikkönen (2008) und Vorjahressieger Max Verstappen.

DER START: Manche sagen, dass es auf dem 4,655 Kilometer langen Circuit de Catalunya schwieriger zu überholen ist als im Straßengewirr beim nächsten Rennen in Monaco. "Grazie, ragazzi" ("Danke, Jungs"), funkte Vettel an seine Mechaniker, als er die ersten Meter in der Qualifikation fuhr. "Jetzt brauche ich einen guten Start und eine gute Strategie", sagte der 29-Jährige bei RTL. Dann wird es eng in Kurve eins, einem scharfen Rechtsknick. In der DRS-Zone können die Fahrer ihren Heckflügel flacher stellen, um das Auto schneller zu machen und leichter an den vor ihnen fahrenden Wagen vorbeizukommen. Das würde auch die Strategievarianten erhöhen. Bottas und Hamilton hätten ursprünglich beide mit einem neuen Motor fahren sollen, bei dem Finnen wurde nun wieder jener eingebaut, der in den ersten vier Rennen zum Einsatz gekommen war. Die Chancen, seinen Coup zu wiederholen, sind eher gering.

Barcelona - Mercedes-Pilot Lewis Hamilton startet von der Pole Position in den Großen Preis von Spanien. So weit vorne stand er seit dem Grand Prix in Budapest im Juli 2016 nicht mehr. Zwar scheinen die Red Bulls dank einiger Verbesserungen an das Top-Duos herangerückt zu sein, zum Überholen reicht es wohl nicht.

Lokalmatador Fernando Alonso brachte den chronisch schwachen McLaren-Honda mit einer fahrerischen Topleistung gar ins Q3 und geht beinahe sensationell von Rang sieben in sein Heimrennen. Dass der 35-Jährige noch immer zu den Besten im Fahrerfeld gehört, zeigte er im Qualifying. Immerhin dort gilt er als Siegkandidat.

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