Formel 1 Qualifying in Spanien: Hamilton holt Pole Position vor Vettel

Hamilton startet in Barcelona von der Pole Position

Nachdem Mercedes den Freitag und Ferrari den Samstagmorgen dominiert hatte, setzte sich im Qualifying wieder Hamilton durch.

Zitterpartie mit (fast) perfektem Ende: Nach einer emotionalen Achterbahnfahrt entging Ferrari-Pilot Sebastian Vettel im Qualifying zum Großen Preis von Spanien erst haarscharf einem GAU, dann läutete der viermalige Formel-1-Weltmeister die nächste Runde im Gigantenduell mit Mercedes-Star Lewis Hamilton ein.

Der Beginn des Qualifyings entwickelte sich für Vettel zur Hängepartie: Nach dem dritten Freien Training am Vormittag musste aufgrund eines kleinen Lecks der komplette Motor in seinem Ferrari ausgewechselt werden.

Theoretisch hätte Valtteri Bottas ("War nicht meine beste Runde") auf Pole stehen können. Pole Position seiner Karriere und die dritte in dieser Saison nach Melbourne und Shanghai. Aber die letzte Schikane ist immer noch schwierig für mich. In weniger als zwei Stunden tauschte die Scuderia dann den gesamten Antrieb an Vettels Auto aus. "Auch Kimis Crew hat ausgeholfen", berichtete Vettel.

"Grazie, ragazzi" ("Danke, Jungs"), hatte der Heppenheimer zu Beginn der Qualifikation an sein Team gefunkt. Und das, obwohl er gleich am Anfang vom Kommandostand aufgefordert worden war, das Auto abzustellen. "Seid ihr sicher?", fragte Vettel zurück. Die Pole und der Start sind in Barcelona besonders wichtig, da auf dem 4,655 Kilometer langen Kurs nur schwer überholt werden kann. Der Worndorfer Pascal Wehrlein erreichte im unterlegenen Sauber den zweiten Qualifying-Abschnitt und belegte schließlich Rang 15. "Die Bedingungen haben sich geändert. Und heute ist es windiger und heißer", sagte der Emmericher.

Die Überraschung des Samstages war der siebte Rang des Spaniers Fernando Alonso, der erstmals in diesem Jahr in die Top-Gruppe vorstiess - anderthalb Sekunden besser als sein McLaren-Teamkollege Stoffel Vandoorne. Nachdem er gestern noch nicht mit den neuesten McLaren-Updates fuhr, packte er heute alles aus, was er aufzubieten hatte. So weit vorne stand er seit dem Grand Prix in Budapest im Juli 2016 nicht mehr. Nach seiner ersten Q2-Runde noch auf Platz sieben gelegen, hatte er sich aber mehr erwartet. Bis dato ist der 35-Jährige als einziger Fahrer nicht einmal im Rennen durchgekommen, zuletzt in Sotschi schaffte er es nicht einmal bis zur Startaufstellung.

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