Hamilton holt Pole in Barcelona

Mercedes gibt in Barcelona den Ton

Für Vettel begann der Tag aufregend. Pole Position seiner Karriere, statistisch gesehen hat er damit nur noch eine weniger als die Motosport-Legende Ayrton Senna. "Das hat den Unterschied gemacht", räumte Vettel ein: "Ich bin hier schon so viele Runden gefahren, aber die letzte Schikane fällt mir immer noch schwer".

Es fehlte nicht viel, und Vettel hätte vom letzten Startplatz ins Rennen gehen müssen. "Das war's", gibt Vettel seinen Fehler zu. Die Mercedes-Asse Lewis Hamilton und Valtteri Bottas, am Freitag noch vor Ferrari, landeten auf den Plätzen drei und vier. Nach dem dritten und letzten Training am Vormittag musste bei seinem "Gina" getauften Wagen wegen eines Lecks der Motor ausgetauscht werden. "Grazie, ragazzi" ("Danke, Jungs"), funkte Vettel an seine Mechaniker, als er die ersten Meter in der Qualifikation fuhr. Sekunden später hieß die Schreckensanweisung vom Kommandostand: Auto abstellen.

So kommt es nun am Sonntag (14 Uhr, RTL und Sky) gleich am Start zum packenden Duell zwischen dem Vierfach-Champion Vettel und dem Dreifach-Weltmeister Hamilton. Rennen der Formel-1-Saison 2017, den Grand Prix von Spanien in Barcelona, vom 4. Startplatz in Angriff.

Vor dem fünften Saisonrennen auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya führt Vettel die Fahrerwertung mit 86 Punkten vor Hamilton (73) und Bottas (63) an. "Und heute ist es windiger und heißer", sagte der Emmericher. Der Worndorfer Pascal Wehrlein erreichte im unterlegenen Sauber den zweiten Qualifying-Abschnitt und belegte schließlich Rang 15.

Wehrlein war indes zufrieden, nachdem er das erste Mal bei seinem dritten Einsatz für den Schweizer Rennstall den ersten Durchgang des Ausscheidungsfahrens überstanden hatte. Der frühere DTM-Champion hatte im ersten Abschnitt seinen schwedischen Teamkollegen Marcus Ericsson um fünf Tausendstelsekunden aus der Qualifikation geworfen. Während für Sauber-Fahrer Wehrlein das Ergebnis ein Erfolg war, war Hülkenberg im Renault nach den guten Eindrücken in den Trainingseinheiten am Freitag ernüchtert.

Die Überraschung des Samstages war der siebte Rang des Spaniers Fernando Alonso, der erstmals in diesem Jahr in die Top-Gruppe vorstiess - anderthalb Sekunden besser als sein McLaren-Teamkollege Stoffel Vandoorne. Der 35-Jährige ist in diesem Jahr noch ohne jeden WM-Punkt.

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