Wahlen Landtag Umfragen #ltwnrw Nordrhein-Westfalen: Umfrage: CDU liegt kurz

Greift NRW-Regierungschefin Hannelore Kraft hart an Linke Spitzenkandidatin Sahra Wagenknecht

Düsseldorf - Kurz vor der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen hat die CDU die SPD von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft einer aktuellen Umfrage zufolge überholt.

Auch die Position der Sozialdemokraten als stärkste Partei im bevölkerungsreichsten Bundesland ist gefährdet. Auch die FDP mit Parteichef Lindner beendet ihren Wahlkampf in der Landeshauptstadt. Die Neuverschuldung Nordrhein-Westfalens sei höher als die aller anderen Bundesländer zusammen, sagte die Kanzlerin vor rund 1200 Zuhörern. Könnte der Regierungschef direkt gewählt werden, würden sich 34 Prozent für Kraft entscheiden - ein Minus von 8 Punkten im Vergleich zur letzten YouGov-Umfrage.

Die rund 13,1 Millionen Wahlberechtigten - so viele wie in keinem anderen Bundesland - können sich zwischen 31 Parteien entscheiden, die mit Landeslisten antreten. Der FDP-Vorsitzende Lindner sagte, dass es im Fall einer großen Koalition keinen Unterschied mache, ob sie von der CDU oder der SPD angeführt werde. Zuletzt zeichnete sich ein ausgesprochen knappes Rennen zwischen SPD und CDU ab. Schon die CDU-Siege bei den Landtagswahlen im Saarland und in Schleswig-Holstein hatten der von Schulz ausgelösten Euphorie in der SPD deutliche Dämpfer versetzt. Aber auch für eine - von Kraft ohnehin ausgeschlossene - rot-rot-grüne Koalition mit den Linken würde es nicht reichen. Und Dreier-Bündnisse hatten entweder die Grünen oder die FDP ausgeschlossen. Der Piratenpartei, die damals mit 7,8 Prozent ebenfalls in den Landtag einzog, werden jetzt in den Umfragen keine Chancen mehr eingeräumt. Die Piraten dürften mit der NRW-Wahl aus dem letzten Landesparlament ausscheiden. Dann ist auch Bundeskanzlerin Angela Merkel noch einmal mit dabei.

In Nordrhein-Westfalen legen sich die Parteien einen Tag vor der Landtagswahl heute noch mal ins Zeug. Beim Wahlkampfabschluss der Linken am Freitag in Düsseldorf sagte Bundestagsfraktionschefin Sahra Wagenknecht zur Absage Krafts an eine Koalition mit der Linken: "Für ein "Weiter so" hätten wir sowieso nicht zur Verfügung gestanden".

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