Bayer Leverkusen verkündet Aus für Korkut nach der Saison

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Ein Kommunikations-Desaster, für das sich Bayers-Geschäftsführer jetzt entschuldigt hat.

In den Irritationen um den unsanften Abschied für Bayer Leverkusens Trainer Tayfun Korkut offenbarte sich das ganze Dilemma einer missglückten Saison.

Leverkusen hatte zuvor dank des 2:2 gegen den 1. FC Köln den Klassenerhalt geschafft. Und verschärfend kommt hinzu: Schade hatte seinen Sportchef Rudi Völler einfach mal so überrumpelt. Und erst dessen Aufklärung des Sachverhaltes führte dann zu einer Danksagung in Richtung des fleißigen, tapferen Trainers, der in seinen zwei Monaten Leverkusen zwar nur ein Spiel (in Darmstadt) gewonnen hat, aber an dem Desaster dieser Saison die geringste Schuld trug.

"Wir sind alle etwas emotional, der Michael sicher auch". Er überlegte. Dann sagte er: "Na ja, ich drücke mal ein Auge zu". Abgestimmt wirkte es nicht. Den so geschätzten Trainer hatten die Ereignisse nach dem Derby überrascht und verwirrt: "Ich habe die Info bekommen, aber ich hab's selber nicht gesehen", reagierte er kryptisch. "Fakt ist, dass ich nicht über meine Zukunft entscheide", sagte er.

Am Tag danach übte Schade Selbstkritik. Es nützte auch nichts, dass Schade es am Sonntag mit einer Entschuldigung versuchte: "Ich habe einen Fehler gemacht, den ich sehr bedaure". "Der Zeitpunkt dieser Aussage war definitiv falsch".

Leverkusens Trainer Tayfun Korkut jubelt nach dem Ausgleichstreffer zum 2:2. Konkrete Gespräche seien zu Beginn der neuen Woche geplant gewesen. "Es war ein gutes Gespräch auf der Basis gegenseitiger Wertschätzung", berichtete Schade.

Das bessere Team im ersten Durchgang war Bayer, das zumindest die engagierteste Leistung der glücklosen Amtszeit Korkuts ablieferte.

Nach dem 2:6 in Dortmund beerbte Korkut Anfang März den polarisierenden Pressing-Dogmatiker Roger Schmidt auf der Bank der Werkself. Mit kleinen Chancen auf mehr.

"Er hat uns in einer schwierigen Situation geholfen". Er hat mit der Mannschaft durchaus erfolgversprechende Ansätze gezeigt", sagte Schade am Samstagnachmittag, hob aber auch hervor, dass es im Fußball auch "auf die Resultate ankommt. "Da können wir nicht zufrieden sein", hatte Schade gesagt: "Es ist natürlich, dass das Arbeitsverhältnis zum Saisonende beendet wird". Das habe ich heute gemacht", sagte der 33-Jährige bei Sky, der sich zu seiner persönlichen Zukunft (Vertrag bis 2018) nicht klar äußern wollte: "Ich muss überlegen, ob ich überhaupt weitermache.

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