Hamilton gewinnt Spanien-Rennen vor Vettel

Sebastian Vettel musste seinen Ferrari zwischendurch abstellen

2014 gelang Hamilton sein bislang einziger Sieg in Barcelona. Die Mercedes-Asse Lewis Hamilton und Valtteri Bottas, am Freitag noch vor Ferrari, landeten auf den Plätzen drei und vier. Der viermalige Formel-1-Weltmeister musste sich im Ferrari in Barcelona nur seinem schärfsten Rivalen Lewis Hamilton im Mercedes geschlagen geben.

Hamilton feiert bewegt seinen gegen Blitzstarter Vettel hart erkämpften Spanien-Sieg und widmet ihn am Muttertag seiner Mutter Carmen.

Der Mercedes-Pilot Lewis Hamilton startet beim Großen Preis von Spanien von der Pole Position. Damit war für den Briten der Vorteil von Startplatz eins in Barcelona dahin.

So kommt es am Sonntag gleich am Start zum aufregenden Duell zwischen dem Vierfach-Champion Vettel und dem Dreifach-Weltmeister Hamilton. Und freut sich nach Getriebe-problemen im Trainung und hastigem Motor-Tausch vor der Quali über Rang zwei: "Die Vorbereitung aufs Qualifying war etwas holprig, darum bin ich mit den 18 Punkten happy".

An der Spitze zog Vettel den Sprint an, Hamilton blieb dran, Bottas dagegen konnte mit dem Tempo nicht mithalten, neun Sekunden lag er zurück in Runde neun. Nach dem Stopp musste Vettel erstmal an Bottas vorbei. Auch Hamiltons Boss Niki Lauda war nervös vor diesem Rennen, bei dem es kaum möglich ist zu überholen. Der gab entnervt zurück: "Mit diesen Reifen kann ich das nicht". Aber als er in der zweiten Runde plötzlich absolute Bestzeit im ersten und zweiten Sektor fuhr, Hamilton keine Verbesserung seiner eigenen Zeit schaffte, schien die Sensation zum Greifen nahe. "Das war gefährlich", funkte Hamilton.

Der Ferrari-Star musste sich nach einem Chaosstart in Spanien seinem englischen Titelrivalen mit gerade einmal knapp 3,5 Sekunden Rückstand geschlagen geben.

Der holte sich in Runde 44 auf der Strecke die Führung und ließ Vettel in der Folge nicht mehr herankommen. "Mit ihm im Rücken hat es das nicht einfacher gemacht". Über das vergleichsweise bescheidene Upgrade bei Ferrari wurde natürlich auch diskutiert, die Scuderia hatte ja nur ein bisschen die Aerodynamik an den Autos von Sebastian Vettel und Kimi Räikkönen optimiert. Er erkannte dennoch einen Aufwärtstrend an diesem Wochenende, was die Performance des Red Bull angeht. Ärgern durfte sich auch Pascal Wehrlein, der eine 5-Sekunden-Zeitstrafe kassierte, weil er die Boxengasseneinfahrt falsch angesteuert hatte. Grosjean (FRA) Haas, je +1 Runde. Marcus Ericsson (Schweden) Sauber 12.

Nicht im Fürstentum dabei sein wird Fernando Alonso. 9 Felipe Massa (BRA), Williams-Mercedes, 2,083. Der Deutsche kam auf Höhe Hamiltons aus der Box, beide berührten sich in der ersten Kurve, der Mercedes-Fahrer musste neben den Kurs ausweichen, doch Vettel konnte sich durchsetzen und die Führung behalten. 3 Valtteri Bottas (FIN), Mercedes, 0,224. Bottas stand dahinter am Anfang eines unglücklichen Domino-Effekts: Der Finne stieß seinen Landsmann Räikkönen neben sich an, der krachte dadurch in die Aufhängung von Verstappen, beide verließen notgedrungen die Strecke. Daniel Ricciardo (Australien) Red Bull 37 6. Sergio Perez (Mexiko) Force India 34 8. Hülkenberg (GER) Renault 7.

WM-Stand (5/20): 1. Vettel 104. 2. 5 Max Verstappen (NED), Red Bull-Renault, 0,557.

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