Hessische Künstler als Biennale-Gewinner

Franz Erhard Walther ist als bester Künstler mit dem Goldenen Löwen ausgezeichnet worden

Außenminister Sigmar Gabriel (SPD) hat den Künstlern Anne Imhof und Franz Erhard Walther zum Gewinn der Goldenen Löwen bei der Kunst-Biennale in Venedig gratuliert.

Gleich am Eröffnungstag gibt die Biennale-Jury bekannt, welcher Künstler für das beste Werk in der internationalen Ausstellung und welcher der insgesamt 85 nationalen Pavillons mit einem Goldenen Löwen ausgezeichnet wird. Franz Erhard Walther aus Fulda wurde mit dem Goldenen Löwen als bester Künstler ausgezeichnet.

Die 57. Kunst-Biennale öffnete am Samstag für das Publikum. Die Veranstalter der Biennale erwarten eine halbe Million Besucher.

Sie zeigt dort die etwa fünf Stunden lange Performance "Faust". Die jüngste interna-tionale Würdigung Fuldaer Künstler in Venedig verstehe die Stadt auch als An-sporn, die örtliche Kunstszene aktiv zu unterstützen und das Wirken der beiden Preisträger auch vor Ort zu würdigen, so Wingenfeld, der in diesem Zusammen-hang zugleich erwähnte, dass es ohnehin schon Überlegungen für eine große Walther-Retrospektive im Rahmen der Feiern zum 1275-jährigen Bestehen Fuldas im Jahr 2019 gebe.

"Die radikale und komplexe Natur" lobte die Jury an der Kunst Franz Erhard Walthers. "Es ist also für alle möglich, ein Kunstwerk zu werden", sagte Walther in seiner Rede.

2013 war der deutsch-britische Künstler Tino Sehgal mit dem Preis als bester Künstler geehrt worden. Die Schau gehört zu den wichtigsten Ausstellungen für zeitgenössische Kunst.

Als bester Nachwuchskünstler bekam der in Ägypten lebende Hassan Khan den Silbernen Löwen.

Die Hauptausstellung unter dem Titel "Viva Arte Viva" (etwa: Es lebe die Kunst, sie lebe) kuratiert die Französin Christine Macel.

Etwa 120 Künstler aus 51 Ländern zeigen darin ihre Werke, darunter neben Walther drei weitere deutsche Künstler. Er erhielt den Hauptpreis für den besten nationalen Beitrag.

Eine besondere Erwähnung als Künstler ging in Venedig an den 1949 geborenen US-Amerikaner Charles Atlas sowie an Petrit Halilaj, die 1986 im Kosovo wurde und in Bozzolo, Berlin und Pristina lebt und arbeitet.

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