Kein klassisches Ticket mehr Bahnchef kündigt Ende der Fahrkarte an

Kein klassisches Ticket mehr Bahnchef kündigt Ende der Fahrkarte an

Auch die Deutsche Bahn wird zunehmend digital, muss aber auch immer mehr auf den Schutz ihrer Systeme achten. "Man wird in Zukunft kein Ticket mehr für die Bahn brauchen".

Konzernchef Lutz sagte der Zeitung "Bild am Sonntag", abgerechnet werde künftig über das Handy. "Sobald der Passagier aussteigt, erkennt das Handy auch das - und berechnet die Fahrt automatisch", erklärt er darin weiter. Tatsächlich gibt es im Fernverkehr der Bahn mittlerweile fast flächendeckend Hotspots, bei Regionalzügen ist der WLAN-Ausbau allerdings noch sehr begrenzt. Teilweise seien digitale Anzeigetafeln sowie Ticketautomaten an Bahnhöfen in Deutschland ausgefallen, teilte ein Sprecher mit. "Aber ich glaube, dass diese Entwicklung in den nächsten Jahren Stück für Stück kommen wird", sagte der Bahnchef. "Die Sicherheit des Bahnverkehrs war zu jedem Zeitpunkt gewährleistet". Die Technik werde nicht zentral gesteuert, Fachleute müssten vor Ort jeweils das Problem lösen.

Lutz kündigte zudem an, die Videoüberwachung an den Bahnhöfen auszubauen.

Lutz präzisierte außerdem die Pläne des Konzerns für eine verstärkte Videoüberwachung. "Bis Ende 2017 werden wir zusätzlich zu dem bereits geplanten Etat weitere zehn Millionen Euro investieren, um mehr als 1.000 Bahnhöfe mit 7.000 zusätzlichen Kameras auszustatten".

In den ersten vier Monaten des Jahres wurde die Bahn laut Lutz im Vergleich zum Vorjahr pünktlicher. "Über 90 Prozent unserer Kunden erreichen ihre Anschlüsse". "Wir können die Preise nicht mehr jedes Jahr um zwei, drei Prozent erhöhen".

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