Niederlage nach Verlängerung bei Eishockey-WM - Deutschland-Pleite im Dänen-Krimi

Eishockey-WM Russland fertigt Dänemark

Am achten Spieltag der Eishockey-A-WM in Köln und Paris muss Deutschland einen Rückschlag im Rennen um das Viertelfinale hinnehmen.

Der Deutsche Olympische Sportbund kritisiert Eishockey-Nationaltorhüter Thomas Greiss scharf für seine im Internet geäußerte Zustimmung zu rechtsgerichteten Inhalten, vom Deutschen Eishockey-Bund hat Greiss aber keine Konsequenzen zu befürchten. Hoffnungsträger Draisaitl soll an diesem Samstagmorgen um 10.55 Uhr in Frankfurt landen und am Mittag zum DEB-Team stoßen. Auch Torhüter Philipp Grubauer kommt laut Sturm am Samstag, soll aber erst gegen Lettland spielen. Trainer Sturm entscheidet vor dem Spiel.

"Deshalb wäre ein Beibehalten dieser Kommunikation ein klares Ausschlusskriterium für diesen oder andere Spieler", ergänzte Hörmann.

In der entscheidenden Phase setzt der Bundestrainer auf weitere Unterstützung aus der NHL.

Der leicht verletzte Torwart der New York Islanders verfolgte gestern auf der Auswechselbank das Match gegen die Dänen. Dessen Vertreter Danny aus den Birken vom deutschen Meister EHC Red Bull München sah zumindest beim zweiten Gegentor nicht gut aus. Schon nach 25 Sekunden hatte Frederik Tiffels den ersten Treffer auf dem Schläger. Das DEB-Team, das nach einem Check früh auf Verteidiger Moritz Müller verzichten musste, agierte allerdings in der Defensive zu nachlässig - und musste ebenfalls per Doppelschlag den Ausgleich hinnehmen. Greiss hatte im sozialen Netzwerk Instagram einem Post ein "Like" gegeben, der die US-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton mit Adolf Hitler vergleicht. "Es ist ein schmaler Grat zwischen Geschmacklosigkeiten und intolerablen Dingen", sagte Hindelang.

DOSB-Präsident Alfons Hörmann machte dagegen Druck auf den von seinem guten Bekannten Franz Reindl geleiteten Verband. Dabei will es der DEB bewenden lassen. Der DEB-Vizepräsident bestätigte zudem, dass die Mannschaft den Vorfall diskutierte: "Ja, das ist ein Thema. Da sind die Meinungen auch geteilt", sagte Hindelang. Die Mannschaft des ehemaligen Schwenninger Trainers Stefan Mair verlor bislang alle Partien gegen die Slowakei (2:3 nach Verlängerung), Russland (1:10), Lettland (1:2), die USA (0:3) und gestern Nachmittag mit 1:8 gegen Schweden. In der Verlängerung, die im Modus drei gegen drei ausgetragen wird, scheiterte zunächst Seidenberg am starken dänischen Keeper Sebastian Dahm - im direkten Gegenzug traf dann Peter Regin zum 3:2-Sieg.

Dänemarks Nicholas Jensen (r) und Deutschlands Yasin Ehliz (2.v.l.) prügeln sich auf dem Eis; die Schiedsrichter gehen dazwischen.

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